Spen­den­auf­ruf zuguns­ten der Rem­schei­der Bäu­me – Soli­da­ri­täts­ak­ti­on Baum und Wald

Zusam­men mit den Frak­tio­nen und Grup­pen von SPD, GRÜNEN und FDP stel­len WiR in der Rats­sit­zung vom 18.06.2020 fol­gen­den Antrag zur Abstim­mung:

Die Ver­wal­tung star­tet einen Auf­ruf zu einer Pflanz- und Pfle­ge­ak­ti­on von Bäu­men zur Erhal­tung unse­res Stadt­wal­des und der städ­ti­schen Bäu­me, die als Gemein­schafts­ak­ti­on mit einer Bit­te zur Unter­stüt­zung in Form von tat­kräf­ti­ger Hil­fe oder Geld­spen­den erbracht wer­den kön­nen. Ansprech­part­ne­rin für die Spen­den­samm­lung könn­te die Rem­schei­der Kli­ma-Alli­anz sein.

Wir bit­ten die TBR dar­um, die geeig­ne­ten Baum­ar­ten für unse­ren Wald und unse­re Bäu­me gemäß den Richt­li­ni­en der „Arbeits­ge­mein­schaft natur­ge­mä­ße Wald­wirt­schaft“ aus­zu­su­chen sowie die Pflanz­be­rei­che und Pflanz­zei­ten fest­zu­le­gen und wenn mög­lich die Akti­on zu pla­nen und beglei­tend durch­zu­füh­ren. Dabei ist auf ein ange­mes­se­nes Wild­ma­nage­ment zu ach­ten.

Wir bit­ten die TBR geeig­ne­te Pfle­ge­tipps für die Stadt­bäu­me her­aus­zu­ge­ge­ben.

Der Spen­den­auf­ruf soll­te ent­spre­chend den Pflanz­zei­ten ter­mi­niert wer­den und rich­tet sich an alle Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner Rem­scheids.

Begrün­dung:

Durch Sturm­schä­den, Schäd­lin­ge und die Hit­ze­s­om­mer der letz­ten Jah­re sind gro­ße Tei­le unse­rer Wäl­der schwer geschä­digt. Der Wald ist ein wich­ti­ger Lebens­raum für Mensch und Tier, er regu­liert den Was­ser­haus­halt, fil­tert Stäu­be und bin­det Koh­len­di­oxid. Gleich­zei­tig ist er Erho­lungs­raum für die Rem­schei­der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner. Der Erfolg der Wald­ge­nos­sen­schaft zeigt: Der Schutz des Wal­des ist den Rem­schei­de­rin­nen und Rem­schei­dern wich­tig.

Auch der Rem­schei­der Wald lei­det unter den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels. Mit der Spen­den­ak­ti­on wol­len wir dazu bei­tra­gen, dass eine Wie­der­be­wal­dung bzw. ein Umbau des Wal­des in einen sta­bi­len Misch­wald erfol­gen kann. Dabei soll nicht ver­schwie­gen wer­den, dass auch das Auf­wach­sen des Wal­des sinn­vol­len Schutz vor Ver­biss erfor­dert. In die­sem Sin­ne ist ein dem Wald ange­pass­tes Wild­ma­nage­ment von größ­ter Bedeu­tung.

Beson­ders betrof­fen von den ver­gan­ge­nen Dür­re­som­mern sind die Stadt­bäu­me. Dabei sind sie sehr wich­tig, wenn es um die Abfe­de­rung der Kli­ma­fol­gen für die Men­schen geht. Stadt­bäu­me spen­den Schat­ten und tra­gen damit zur Abküh­lung bei. Sie fil­tern Stäu­be und sor­gen so für ein ver­bes­ser­tes Stadt­kli­ma.

Die Stadt Bie­le­feld hat Ende ver­gan­ge­nen Jah­res zu einer Spen­den­ak­ti­on auf­ge­ru­fen, um den dor­ti­gen Stadt­wald auf­zu­fors­ten. Unter dem Mot­to „Spen­den Sie ein Stück Wald“ kön­nen sich dort die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­brin­gen. Auch Schu­len und Kitas kön­nen in ihrem jewei­li­gen Umfeld dazu bei­tra­gen, Bäu­me und Sträu­cher zu pfle­gen und ggf. „Paten­schaf­ten“ zu über­neh­men.

Rem­scheid soll­te die­sem Bei­spiel fol­gen und die Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner ermu­ti­gen, sich für die Ret­tung unse­rer Wäl­der ein­zu­set­zen. Hel­fen wir gemein­sam, denn Wan­del ist mög­lich!

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