Sie liebt den Park und das Lesen

Inter­view im rga vom 05.02.2020 von Frank Mich­al­c­zak

Wal­traud Boden­stedt fin­det Ant­wor­ten.

Heu­te beant­wor­tet eine lang­jäh­ri­ge Rats­frau unse­re zehn Fra­gen:
Die gebür­ti­ge Rem­schei­de­rin Wal­traud Boden­stedt. Seit 2004 hat die Dipl. Finanz­wir­tin für die Wäh­ler­initia­ti­ve WiR einen Sitz im Rat.

Wor­auf kann man als Rem­schei­der stolz sein?
Wal­traud Boden­stedt: Auf die schö­ne Land­schaft. Man muss nur aus dem Haus gehen – und schon steht man im Grü­nen. Aber auch auf die umfang­rei­che Bil­dungs­land­schaft, mit der wir jun­ge Fami­li­en nach Rem­scheid zie­hen kön­nen.

Was ist für Sie der höchs­te kuli­na­ri­sche Genuss?
Boden­stedt: Ach, da gibt es vie­le. Ich gehe ganz ger­ne essen. Und da haben wir ein aus­ge­zeich­ne­tes Ange­bot an renom­mier­ten Restau­rants in Rem­scheid. Dafür muss man aber ent­spre­chend viel Geld aus­ge­ben.

Was kön­nen Sie bes­ser als die meis­ten ande­ren Men­schen?
Boden­stedt: Nichts, ich bin ein Durch­schnitts­mensch. Aller­dings sagt man mir nach, dass ich ein Küm­me­rer-Syn­drom habe.

Wel­ches Kon­zert haben Sie zuletzt besucht?
Boden­stedt: Das war das Neu­jahrs­kon­zert der Ber­gi­schen Sym­pho­ni­ker.

Mit wem wür­den Sie gern ein­mal für einen Tag das Leben tau­schen?
Boden­stedt: Mit nie­man­dem. Mein Leben ist ereig­nis­reich genug.

Ihr Lieb­lings­platz in Rem­scheid?
Boden­stedt: Das ist zum einen der Stadt­park, zum ande­ren der Schim­mel­busch in Reins­ha­gen. Dort war ich schon als Kind ger­ne bei der Stadt­rand­er­ho­lung. Aber natür­lich sind auch die Len­ne­per Alt­stadt und der Lüttring­hau­ser Stadt­kern rund um die evan­ge­li­sche Kir­che sehr schön.

Wie wür­den Sie einen typi­schen Rem­schei­der in drei Wor­ten cha­rak­te­ri­sie­ren?
Boden­stedt: Zurück­hal­tend, aber herz­lich.

Was ist für Sie der ange­nehms­te Zeit­ver­treib?
Boden­stedt: Mich zurück­zie­hen zu kön­nen – und zu lesen. Das müs­sen kei­ne Roma­ne sein, auch Fach­li­te­ra­tur kommt in Fra­ge. Und natür­lich die Zei­tung.

Was wür­den Sie als OB von Rem­scheid als Ers­tes anpa­cken?
Boden­stedt: Beson­ders wich­tig wäre es, wenn es eine außer­ge­richt­li­che Eini­gung mit den DOC-Klä­gern gäbe. Das Out-Cen­ter ist doch eine Chan­ce für die gesam­te Regi­on.

Wel­chen Traum hegen Sie?
Boden­stedt: Dar­an mit­ge­wirkt zu haben, dass Rem­scheid 2030, 2040 gut auf­ge­stellt ist.