neue Bus­hal­te­stel­le am Haupt­bahn­hof für CE 63 – Cityexpress -

Aus der Mit­tei­lungs­vor­la­ge 16/1279 „Infor­ma­tio­nen zum geplan­ten Fahr­plan­wech­sel und zum neu­en ÖPNV Ange­bot der Stadt­wer­ke Rem­scheid“ konn­ten wir ent­neh­men, dass auf der Abbie­ge­spur aus dem Bahn­hofs­krei­sel hin zur Unter­füh­rung eine wei­te­re Bus­hal­te­stel­le (neu­er City­ex­press zu Haupt­ver­kehrs­zei­ten) ein­ge­rich­tet wer­den soll.

Lei­der fehl­ten bei der poli­ti­schen Abstim­mung der in der Beschluss­vor­la­ge 16/1281 für die Bezirks­ver­tre­tung 1 Alt-Rem­scheid benann­ten Maß­nah­men am 11.08.2021 Infor­ma­tio­nen zur neu­en Hal­te­stel­le sowie ein Beschluss­punkt dazu. Eine Dis­kus­si­on zur Maß­nah­me ist daher unterblieben.

Nach unse­rer Recher­che wird sich durch die geplan­te Maß­nah­me die Abbie­ge­spur zur Unter­füh­rung beim Anhal­te­vor­gang um min­des­tens 30m ver­kür­zen. Daher möch­ten wir wis­sen, wie lang eine Rechts­ab­bie­ger­spur nach HBS 2015 (Hand­buch für die Bemes­sung von Stra­ßen­ver­kehrs­an­la­gen) sein muss.
Eine Nach­fra­ge in der Son­der­sit­zung führ­te zu der Aus­sa­ge der Pla­ner, dass das ver­kehrs­ge­rech­te Abbie­gen ein­ver­nehm­lich in den Fach­gre­mi­en (Dezer­nat 4 Ver­kehrs­pla­nung, Stadt­wer­ke und Ver­kehrs­be­spre­chung) abge­stimmt wur­de. Das Pro­to­koll zu dem Abstim­mungs­ge­spräch bit­ten wir daher den poli­ti­schen Gre­mi­en (BV 1 und WM) zur Ver­fü­gung zu stellen.

Außer­dem hof­fen wir, dass die vor­han­de­ne und zukünf­tig geplan­te Rad­we­ge­ver­bin­dung durch die Hal­te­stel­len­maß­nah­me nicht behin­dert wird.

Daher stel­len W.i.R. in den Sit­zun­gen des Haupt­aus­schuss und des Aus­schuss für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, Digi­ta­li­sie­rung und Finan­zen am 26.08.2021 und des Aus­schuss für Wirt­schafts­för­de­rung und Mobi­li­tät am 02.09.2021 fol­gen­den Antrag zur Abstimmung:

Die Ver­wal­tung legt das Abstim­mungs­pro­to­koll der zustän­di­gen städ­ti­schen Ver­kehrs­gre­mi­en zur Errich­tung der o.a. Bus­hal­te­stel­le der Poli­tik zur Ein­sicht­nah­me vor. Dar­in soll­te geklärt sein, dass: 

  1. die Rechts­ab­bie­ger­spur für Auto­fah­rer zur Unter­füh­rung zukünf­tig aus­rei­chend lang sein wird, um wei­ter­hin einen rei­bungs­lo­sen Abbie­ge­ver­kehr zu gewährleisten,
  2. die­se Bus­hal­te­stel­le die bestehen­de und zukünf­tig opti­ma­le Rad­we­ge­an­bin­dung nicht verhindert.

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Der Haupt­aus­schuss hat die­sen Antrag in sei­ner Sit­zung vom 26.08.2021 zur Vor­be­ra­tung wei­ter verwiesen.
Im Aus­schuss für Wirt­schaft und Mobi­li­tät vom 02.09.2021 sowie in der BV 1 — Alt Rem­scheid vom 07.09.2021 wur­de er ein­stim­mig beschlossen.
Danach haben W.i.R. erfah­ren, dass ein sol­ches Pro­to­koll gar nicht vor­liegt, son­dern es nur münd­li­che Abspra­chen zwi­schen den ver­schie­de­nen Fach­ab­tei­lun­gen gab.
Daher bean­trag­ten W.i.R. in der Rats­sit­zung vom 16.09.2021 münd­lich, dass die geplan­te Bus­spur noch ein­mal über­prüft und nach­ge­mes­sen wird. Die­se Ant­wort steht noch aus (Stand 05.10.2021).

Die Bus­hal­te­stel­le ist ange­legt ohne das W.i.R. Ant­wor­ten aus der Ver­wal­tung erhal­ten haben. Scha­de! Aber auch den Mit­glie­dern der Bezirks­ver­tre­tung 1 — Alt Rem­scheid scheint es nicht zu inter­es­sie­ren. Hof­fen W.i.R., dass es zu kei­nem Auf­schrei nach dem Fahr­plan­wech­sel kommt.