Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lung in der Sta­chel­hau­ser Straße

W.i.R. bit­tet die Ver­wal­tung fol­gen­de Fra­gen in den Sit­zun­gen der Bezirks­ver­tre­tung 1 – Alt-Rem­scheid am 14.06.2022 und des Rates am 20.06.2022 schrift­lich zu beantworten:

  1. Wann wird es Nach­ver­hand­lun­gen mit der Bahn zu den geplan­ten Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lun­gen im Bereich des Bahn­über­gan­ges Blu­men­tal geben?

     

  2. Wer wird die Ver­hand­lun­gen von Sei­ten der Stadt durchführen?

     

  3. Gibt es eige­ne Unter­su­chun­gen bei der Stadt, wie man die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten für einen Bahn­über­gang ein­hal­ten kann, ohne die Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lung in dem genann­ten Bereich umset­zen zu müssen?

     

  4. Wer­den Daten aus der zur­zeit, wegen einer Bau­stel­le, bestehen­den Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lung an die­ser Stel­le zu Anlie­fer- und Anlie­ger­ver­kehr erho­ben, wel­che man in die Ver­hand­lun­gen mit der Bahn mit­neh­men könnte?

Begrün­dung:
Im Zuge der tech­ni­schen Erneue­rung des Bahn­über­gan­ges Blu­men­tal­stra­ße (Vor­stel­lung der Plä­ne in den poli­ti­schen Gre­mi­en im Sep­tem­ber ´21) plant die Bahn eine Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lung auf der Sta­chel­hau­ser Stra­ße, im Abschnitt von der Ein­fahrt Trep­pen­stra­ße bis zur Alex­an­der­stra­ße. Dies sei wegen den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten, hier ins­be­son­de­re wegen der benö­tig­ten Auf­stell­flä­che, not­wen­dig. Somit wäre der Anlie­ger- und Anlie­fe­rungs­ver­kehr zur Blu­men­tal­stra­ße dann nur noch durch die Alex­an­der­stra­ße möglich.
Dass dies kei­ne opti­ma­le Lösung für die Anwoh­ner der Alex­an­der­stra­ße und den dort in Bahn­nä­he gele­ge­nen Fir­men ist, bestä­tig­ten laut Pres­se­ar­ti­kel (BM Bericht vom 19.05.2022 über den Orts­ter­min des Bezirks­bür­ger­meis­ters mit Anwoh­nern und Stadt­pla­nern) auch unse­re Stadt­pla­ner. Gleich­zei­tig gaben sie bekannt, dass es wei­te­re Gesprä­che dazu mit der Bahn geben müsse.
Laut unse­ren Beob­ach­tun­gen hat die Bahn sel­ber etwa 2 Wochen vor den Repa­ra­tur­maß­nah­men mit 2 Per­so­nen eine Woche lang Ver­kehrs­be­ob­ach­tun­gen durch­ge­führt und dabei evtl. eige­ne Erkennt­nis­se zur Ver­kehrs­si­tua­ti­on gewonnen.
Daher soll­ten die ange­deu­te­ten Ver­hand­lungs­ge­sprä­che jetzt zeit­nah geführt wer­den, auch wenn der Umbau selbst erst für 2027 ange­kün­digt ist.

 

 

 

 

 

 

 

Die benann­ten Lie­fer­pro­ble­me und Beein­träch­ti­gun­gen der Anwoh­ner müs­sen jetzt einfließen

und nicht erst in fünf Jah­ren, wenn die Aus­füh­rungs­pla­nung feststeht.