Archiv - Aug 2009 - Presseartikel

INTERVIEW: "Kultur ist für diese Stadt überlebenswichtig"

INTERVIEW: "Kultur ist für diese Stadt überlebenswichtig"
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 21.08.2009

Für Karl Heinz Humpert (CDU), Vorsitzender des Kulturausschusses in Remscheid, steht fest: Um im Wettbewerb der Städte bestehen zu können, ist Kultur unverzichtbar. An welchen Stellen kann und soll die Stadt Remscheid in Zukunft sparen, um aus ihrer Finanzmisere herauszukommen?

Das ist das beherrschende Thema in diesem Kommunal-Wahlkampf. Dabei wird immer wieder auch die Kultur ins Spiel gebracht. Wieviel Kultur kann und darf sich die Stadt noch leisten? Der RGA sprach mit Karl Heinz Humpert (CDU), Vorsitzender des Kulturausschusses in Remscheid.

Herr Humpert, in welchen Bereichen kann man aus Ihrer Sicht noch an der Kultur in Remscheid sparen?
Karl Heinz Humpert: Erst einmal muss man sich klar darüber sein, dass wir in den vergangenen Jahren schon erheblich gespart haben. Man darf jetzt nicht den Eindruck erwecken, als seien da noch große Zahlen im Spiel - oder man muss die Existenzfrage stellen. Beim Theater sehe ich keine großen Möglichkeiten mehr, ohne die Qualität des Hauses in Frage zu stellen. Weiterlesen »

WAHL: Gunther Brockmann (WiR)

WAHL: Gunther Brockmann (WiR)
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 21.08.2009

Gunther Brockmann (WiR) ist 44 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes. Der Diplom-Verwaltungswirt arbeitet seit 2003 in der Fraktion der Wählergemeinschaft Remscheid, ist zudem Sachkundiger Bürger im Sport- und Sozialausschuss.

Welche Probleme gibt es in Ihrem Wahlbezirk und was wollen Sie möglicherweise gegen diese Probleme unternehmen? Die Probleme in Lennep sind allerseits bekannt. Was ist daher zu tun? Volle politische Unterstützung der sich für Lennep engagierenden Institutionen, Wiederbelebung des Marketingrat Lennep, Schwerpunktbildung Tourismusförderung im Zusammenspiel mit dem "neuen" Röntgen-Museum.

Nennen Sie bitte nur drei konkrete Verbesserungsvorschläge für Remscheid:
1. Errichtung einer bürgernahen, effizienten Stadtverwaltung.
2. Schaffung eines attraktiven Wirtschaftsstandortes.
3. Erarbeitung von politischen Leitbildern für die Zukunft unserer Stadt. Weiterlesen »

Wir sind keine Querulanten

Wir sind keine Querulanten
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 21.08.2009

Nach 45 Minuten platzte Bezirksvorsteher Dr. Heinz-Dieter Rohrweck endgültig der Kragen: "Mit ihrem Amt haben wir nur Stress. Glauben Sie endlich den Lennepern und der Bezirksvertretung." Adressat der deutlichen Worte am Mittwochabend in der Bezirksvertretung war Jürgen Beckmann, der Leiter des Ordnungsamtes.

Stein des Anstoßes waren die abgestellten Wohnwagen und sonstigen Anhänger am Höhenweg und das geforderte Durchfahrverbot für Lkws über 7,5 Tonnen für die Kölner Straße in der Lenneper Neustadt. In beiden Fällen sprach sich Beckmann gegen eine Regelung aus. Derweil beschloss die Bezirksvertretung einstimmig, dass der Verwaltung der Auftrag erteilt wird, Schilder mit den entsprechenden Verboten aufzustellen. Weiterlesen »

Lenneper Politiker sauer auf Ordnungsamt

Lenneper Politiker sauer auf Ordnungsamt
RP - Bergische Morgenpost vom 21.08.2009

Es dauerte nicht lange, und Lenneps Bezirksbürgermeister Dr.Heinz-Dieter Rohrweck (CDU) hatte sich in Rage geredet: "Unterstützen Sie uns doch endlich mal in unserem Begehren. Glauben Sie doch mal den Leuten, die hier wohnen. Wir sind keine Querulanten!" Adressat des Appells war der Leiter des Ordnungsamtes, Jürgen Beckmann, der am Mittwoch bei der Lenneper Bezirksvertretung (BV) zu Gast war. Zwei Themen fielen an diesem Abend in dessen Verantwortungsbereich: dauerparkende Wohnwagen am Höhenweg und das von der BV gewünschte Durchfahrtverbot für Lkw auf der Kölner Straße.

Schon beim ersten Thema rasselten Rohrweck und Beckmann aneinander. Anwohnerin Ursula Hecker und weitere Nachbarn klagen schon lange darüber, dass Wohnwagen dauerhaft am Höhenweg parken und insbesondere Kindern die Sicht versperren. Beckmann sieht darin kein Problem: Die Sichtbeziehungen seien für Kinder ähnlich wie bei hohen Lkw oder Vans. Wer zwischen den Wohnwagen auf die Straße trete, müsse hier ebenso vorsichtig sein wie anderswo auch. Weiterlesen »

Plädoyer für die Gesamtschule

Plädoyer für die Gesamtschule
RP - Bergische Morgenpost vom 21.08.2009

Zwei Stunden lang befassten sich Schulpolitiker von sechs Remscheider Parteien in der Denkerschmette mit "Wahlprüfsteinen", die ihnen von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Thema Schule gestellt wurden. Dabei ging es in der vom GEW-Vorsitzenden Jürgen Gottmann moderierten Informationsveranstaltung vor allem um die Folgen sinkender Schülerzahlen, um die Frage nach einer dritten Gesamtschule sowie die Integration behinderter Kinder.

Sinkende Schülerzahl als Chance

Die Vertreter aller Parteien machten deutlich, dass sie in den sinkenden Schülerzahlen die Chance erkennen, nicht nur mehr Raum für Differenzierungen zu erhalten, sondern auch durch kleinere Lerngruppen Schüler besser fördern zu können. Wegen des Wegfalls der Schulbezirksgrenzen bestehe jedoch die Gefahr, dass einige Schulen wegen sehr großen Zuspruchs sehr große Klassen bilden müssten, andere dagegen mangels Zuspruch in ihrem Bestand gefährdet würden, warnte Hans-Peter Meinecke (SPD). Den derzeitigen Bestand wiederum wollen alle sechs Parteien im Grundschulbereich sichern. Weiterlesen »

WAHL: Frank Schneider (WiR)

WAHL: Frank Schneider (WiR)
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 20.08.2009

Frank Schneider (WiR) ist 33 Jahre alt und ledig. Der Mediendesigner ist seit 2004 in der Fraktion und zudem im Jugendhilfeausschuss und der BV-Süd tätig.

Welche Probleme gibt es in Ihrem Wahlbezirk und was wollen Sie dagegen unternehmen? Modernisierung der Remscheider Schulen: Die Kommunen sind für den baulichen Zustand und die Ausstattung der Schulen verantwortlich. Hier wird unsere Zukunft geschmiedet und daher gehört die Ausstattung auf den neusten Stand = neuer Standard! Zudem sind gravierende Mängel in der baulichen Situation nicht akzeptabel. Weiterlesen »

OB-Kandidaten stellten sich Fragen der katholischen Sozialverbände

OB-Kandidaten stellten sich Fragen der katholischen Sozialverbände
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 20.08.2009

In einer Podiumsdiskussion stellten sich die OB-Kandidaten den Fragen der katholischen Sozialverbände. "Sie haben Glück gehabt, denn die Menschen in Remscheid kommen aus aller Herren Länder. Wir leben in einer lebendigen Gemeinschaft und haben Industriestrukturen, aus denen sich eine Zukunft entwickeln kann", so Oberbürgermeisterkandidat Jochen Siegfried (CDU) auf die Frage von Pfarrvikar Michael Kudlaszyk, warum er sich freuen kann, von München nach Remscheid versetzt worden zu sein. Und auch der OB-Kandidat der WiR Gunther Brockmann betonte, dass in Remscheid liebe nette Menschen in einer intakten Gemeinschaft leben.

Die katholischen Sozialverbände Remscheids hatten Dienstagabend zu einer Podiumsdiskussion mit den drei Spitzenkandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters in das Jugendfreizeitheim an der Richard Pick Straße eingeladen. Wegen Terminschwierigkeiten konnte Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD) an diesem Treffen nicht teilnehmen, hatte aber die Fragen des Moderators im Vorfeld schriftlich beantwortet. Weiterlesen »

Bewerber um den Knochenjob

Bewerber um den Knochenjob
RP - Bergische Morgenpost vom 20.08.2009

Katholische Arbeitnehmerbewegung und Kolpingfamilie stellten den Bewerbern ums Oberbürgermeisteramt bei einer Podiumsdiskussion viele Fragen. Vor allem der Sparzwang war wichtiges Thema. "Zukunft unserer Stadt Remscheid - Wandel gestalten - Kräfte entfalten!" Mit diesem Thema befassten sich die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion am Dienstagabend mit den Oberbürgermeister-Kandidaten Jochen Siegfried (CDU) und Gunther Brockmann (W.i.R.) im Jugendfreizeitheim an der Richard-Pick-Straße in Lüttringhausen. Veranstalter waren die Kolpingfamilie Lennep und Remscheid sowie die Katholische Arbeitnehmerbewegung. Weiterlesen »

W.i.R. will Bericht über Qualität der Altenheime

W.i.R. will Bericht über Qualität der Altenheime
RP - Bergische Morgenpost vom 20.08.2009

Soll der geplante Betrieb eines Altemheimes an der Freiheitstraße 172 mit allen Mitteln verhindert werden? Diese Frage soll der Rat erst dann beantworten, wenn ein Bericht über die Pflegequalität in den vorhandenen Heimen der Stadt vorliegt. Das fordert die Wählergemeinschaft in einem Antrag für den Hauptausschuss. Ein Bericht dazu liege vor, sei der Politik aber noch nicht vorgelegt worden, sagt die W.i.R.. Sei in Remscheid alles in Ordnung, gebe es keinen Grund neue Heime finanziell zu fördern. Sei dies aber nicht der Fall, wäre zusätzliche Konkurrenz wünschenswert, argumentiert die W.i.R.. Auf Initiative von Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz haben sich der Sozialausschuss und der Bauausschuss vor der Sommerpause gegen die Heim-Planungen an der Freiheitstraße ausgesprochen. Sie halten den Standort für inakzeptabel, weil auf der B 229 die Belastung durch den Autoverkehr zu hoch sei.

Thüga: Reichen auch 25 Millionen?

Thüga: Reichen auch 25 Millionen?
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 19.08.2009

Die Stadtwerke wollen beim Energieversorger Thüga AG einsteigen - mit 35 Millionen Euro. Geht es nach der Wählergemeinschaft WiR, reichen auch 25 Millionen Euro als Pflichteinlage. Schließlich gehe es laut Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann nicht in erster Linie um gute Rendite, sondern um strategische Vorteile für die vergleichsweise kleinen Stadtwerke durch den Einstieg in die große Thüga-Familie.

Diskutieren will die WiR das Thema öffentlich: "Es sollte im Sinne der Politik sein, dass der Bürger sich einen Eindruck schaffen kann, was mit seinem Geld geschieht", schreibt die WiR und beantragt, das Thema aus dem nichtöffentlichen Teil des Stadtrates herauszuholen.

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