Jun­ge Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker in Lüttring­hau­sen und Len­nep

Lüttring­hau­ser Anzei­ger vom 06. August 2020 VON CRISTINA SEGOVIA-BUENDÍA

Erfreu­lich vie­le jun­ge und neue Kan­di­da­ten haben sich für die Kom­mu­nal­wahl auf­stel­len las­sen. Sie brin­gen fri­schen Wind, viel Elan und die ein oder ande­re neue Idee mit, wie sie ihren Stadt­teil lie­bens- und lebens­wer­ter gestal­ten wol­len. Wir stel­len die „Youngs­ters“ und „Roo­kies“ der Par­tei­en für Len­nep vor.

Hier die Kan­di­da­tin der W.i.R.:

Karo­li­ne Brüt­zel (25)
ist Mas­ter-Stu­den­tin für sozia­le Nach­hal­tig­keit und demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung und gehört seit Ende 2018 der Wäh­ler­ge­mein­schaft in Rem­scheid (W.i.R) an. Die Len­ne­pe­rin kan­di­diert erst­ma­lig. Ihr Wahl­be­zirk: Jägerwald/Diepmannsbach.
Grund für ihren Ein­tritt in die W.i.R ist zum einen ihr Vater, W.i.R-Ratsherr Tho­mas Brüt­zel, vor allem aber auch das Ange- bot vor zwei Jah­ren, als stu­dier­te Sozi­al­ar­bei­te­rin als fach­kun­di­ge Bür­ge­rin für die W.i.R im Aus­schuss für Sozia­les, Gesund­heit und Woh­nen mit­zu­wir­ken. „Die Par­tei ist prak­tisch auf mich zuge­kom­men.“ Poli­tisch inter­es­siert sei Brüt­zel aber schon immer gewe­sen, habe an Demos und Unter­schrif­ten­ak­tio­nen teil­ge­nom­men und haupt- säch­lich immer hin­ter den Kulis­sen mit­ge­wirkt. Nun für ein Rats­man­dat zu kan­di­die­ren, sei für sie unge­wohnt und abso­lu­tes Neu­land. Aber ner­vös sei sie vor dem Wahl­kampf nicht, obwohl sie ungern im Mit­tel­punkt ste­he, erzählt die 25-Jäh­ri­ge. Bei ihrer Kan­di­da­tur gehe es ihr aus­schließ­lich um die Sach­the­men und Pro­jek­te, die das Leben in ihrem Hei­mat­ort Len­nep ver­bes­sern.
Ihre Wahl­the­men: Die Ver­kehrs­si­tua­ti­on in Ber­gisch Born, sagt die Len­ne­pe­rin, müs­se drin­gend ver­bes­sert wer­den. „Die­se Kreu­zung gehört näm­lich für die Ber­gisch Bor­ner zum Lebens­all­tag.“ Beson­ders vor dem Hin­ter­grund eines mög­li­chen Gewer­be­ge­biets müs­se der Ver­kehr, der schon jetzt ohne Gewer­be­ge­biet zum erlie­gen kommt, als ers­tes ange­packt wer­den. Außer­dem will sie mit­wir­ken, um Lösun­gen für das Gewer­be­ge­biet zu ent­wi­ckeln, ohne dabei den Natur­as­pekt außer Acht zu las­sen. Ein wei­te­res Pro­jekt, das der Stu­den­tin am Her­zen liegt: „Die Ver­län­ge­rung der Bal­kan­tras­se.“

 

Erfreu­lich vie­le jun­ge und neue Kan­di­da­ten haben sich für die Kom­mu­nal­wahl auf­stel­len las­sen. Sie brin­gen fri­schen Wind, viel Elan und die ein oder ande­re neue Idee mit, wie sie ihren Stadt­teil lie­bens- und lebens­wer­ter gestal­ten wol­len. Wir stel­len die „Youngs­ters“ und „Roo­kies“ der Par­tei­en für Lüttring­hau­sen vor.

Hier der Kan­di­dat der W.i.R.:

Jona­than Brüt­zel (22)
ist ange­hen­der Leh­rer für Sozi­al­wis­sen­schaf­ten und seit 2016 Mit­glied der Wäh­ler­ge­mein­schaft in Rem­scheid (W.i.R.). Der gebür­ti­ge Len­ne­per kan­di­diert zum ers­ten Mal. Sein Wahl­be­zirk: Kranen/Westen.
Grund für sei­nen Ein­tritt in die W.i.R. ist zum einen sein Vater, W.i.R-Ratsherr Tho­mas Brüt­zel, zum ande­ren aber auch die Tat­sa­che, dass die Wäh­ler­ge­mein­schaft unab­hän­gig von Bun­des­or­ga­ni­sa­tio­nen jede Ent­schei­dung – „die bes­te Ent­schei­dung für die Stadt und ihre Bür­ger“ – sel­ber und unab­hän­gig tref­fen kann. „Wenn alle aus­schließ­lich das Bes­te für die gesam­te Stadt im Blick hät­ten, ohne Frak­ti­ons­zwang, dann wür­de Rem­scheid bes­ser dar­ste­hen“, ist der 22-Jäh­ri­ge über­zeugt. Jona­than Brüt­zel ist seit letz­tem Jahr Vor­sit­zen­der der Wäh­ler­ge­mein­schaft. Dass er außer­halb sei­nes Wohn­or­tes kan­di­dert habe damit zu tun, „dass die W.i.R mit­glieds­tech­nisch nicht so gut in Lüttring­hau­sen auf­ge­stellt ist.“
Sei­ne Wahl­the­men: Er möch­te sich dafür ein­set­zen, dass die Wohn­be­bau­ung am Schüt­zen­platz Lüttring­hau­sen als ers­tes grü­nes Wohn­ge­biet umge­setzt wird. Die Rat­haus­um­ge­stal­tung und natür­lich auch die Rea­li­sie­rung des Kreis­ver­kehrs Eisern­stein sei­en für den Stadt­teil auch nach der Kom­mu­nal­wahl noch wich­ti­ge The­men. „Aber ich glau­be auch, dass in den nächs­ten Jah­ren das The­ma Blu­me wie­der auf der Tages­ord­nung ste­hen wird.“ Denn in der Stadt feh­len Gewer­be­flä­chen. Das Anlie­gen jedes Poli­ti­kers in Lüttring­hau­sen soll­te es sein, sagt Brüt­zel, Kon­takt zu den Bewoh­nern vor Ort zu knüp­fen. „Ich wer­de auch den Kon­takt zum Hei­mat­bund suchen, der ein wich­ti­ges Organ ist, um so best­mög­lich die Inter­es­sen der Lüttring­hau­ser zu ver­tre­ten.“