Kulturausschuss wartet auf Pläne für die VHS

Kulturausschuss wartet auf Pläne für die VHS
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 11.01.2018

CDU setzte Verzicht auf ein klares Votum durch. Vorsitzender Humpert verwies auf Rückendeckung für Grüdl-Jakobs.

Die Mehrheit des Kulturausschusses hat darauf verzichtet, der Stadtverwaltung eine klare Marschroute für weitere Überlegungen zur räumlichen Zukunft der Volkshochschule (VHS) mit auf den Weg zu geben. Für den entsprechenden Antrag von Fritz Beinersdorf (Linke) gab es lediglich drei Ja-Stimmen – auch von Grünen und WiR; insbesondere die CDU lehnte das ab, während sich die SPD der Stimme enthielt.

Die Leiterin des Bildungszentrums, Nicole Grüdl-Jakobs, sagte, die Diskussion sei in vollem Gange; es gebe noch keine (Vor-) Entscheidungen. Thomas Judt würde als Leiter des Gebäudemanagements gerne in eine der nächsten Sitzungen kommen. Grüdl-Jakobs hatte die Diskussion entfacht, als sie in der vorvergangenen Sitzung von Gedankenspielen berichtete, die VHS aus dem Ämterhaus zu vertreiben.

Während Beinersdorf die Auffassung vertrat, der Verwaltung die klare Vorgabe auf den Weg geben zu müssen, ist Ausschussvorsitzender Karl-Heinz Humpert (CDU) der Auffassung, der Ausschuss habe seine Meinung bereits deutlich kundgetan: „Wir haben Frau Grüdl-Jakobs breite Rückendeckung gegeben.“ Jetzt sollte die Verwaltung die Chance haben zu sagen, was sie wolle - und warum. Barbara Kempf (Grüne) sagte, die Politik müsse Vorgaben machen; Philipp Wallutat (FDP) erinnerte daran, dass das Ämterhaus zum Teil eigens hergerichtet worden sei für die VHS.

Autor: Thomas Wintgen