Inklusion und RWE-Aktien, Auswirkungen auf den städtischen Haushalt

Inklusion und RWE-Aktien, Auswirkungen auf den städtischen Haushalt 15.04.2014

Herr Wieland Gühne, W.i.R.-Fraktionsvorsitzender an

Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz

Sehr geehrter Herr Mast-Weisz,

in der Presse wird berichtet, dass es inzwischen eine vorläufige Einigung zu der Übernahme der Inklusionskosten seitens des Landes gibt.

Des Weiteren nimmt der Wertverfall der RWE Aktie, wie auch die Senkung der Dividende besorgniserregende Größenordnungen an.

Aufgrund der "sitzungsfreien Zeit" bitten wir Sie die Öffentlichkeit und die Politik direkt über die daraus resultierenden Konsequenzen für den städtischen Haushalt zu informieren.

gez.
Wieland Gühne
Fraktionsvorsitzender






Kommentare

Krise bei RWE kostet die

Krise bei RWE kostet die Kommunen Milliarden!!! 

Der Wertverfall der Aktie trifft die beteiligten Städte und Gemeinden. Zudem fällt die Dividende mager aus.

Die Krise des Energiekonzerns RWE reißt tiefe Löcher in die Finanzen der am Essener Unternehmen beteiligten Kommunen. Zusammengenommen schrumpfe das Eigenkapital der 20 größten an RWE beteiligten Städte und Kreise in den Jahresabschlüssen für 2013 um mehr als 2,5 Milliarden Euro, berichtet die Wirtschaftswoche. Allein die Stadt Essen muss nach eigenen Angaben etwa 680 Millionen Euro auf ihre Beteiligung an dem Stromriesen abschreiben, das benachbarte Mülheim an der Ruhr rund 480 Millionen Euro. Getroffen werden die Kommunen vor allem vom Wertfall der RWE-Aktie. Der Kurs ist seit Anfang 2008 von fast 100 Euro pro Aktie auf aktuell knapp 29 Euro gesunken. Für die Kommunen hatte das Papier des Energie-Riesen jahrelang als wertvolles Tafelsilber gedient. Viele Städte hatten das Geld längst fest eingeplant Doch Anfang März sorgte das Unternehmen für einen Paukenschlag, als es für das abgelaufene Jahr erstmals tiefrote Zahlen ausweisen musste. Sie entstanden vor allem durch hohe Abschreibungen auf konventionelle Kraftwerke, die durch den abgestürzten Strompreis an der Börse auf Sicht kein Geld mehr verdienen und deshalb in den Büchern im Wert korrigiert werden mussten. Den Kommunen, die mit rund 25 Prozent die wichtigste Aktionärsgruppe sind, tut zudem der Verzicht auf Millionendividenden weh. Sie hatten das Geld längst in ihren Finanzplanungen veranschlagt. Die Dividende soll auf einen Euro je Aktie halbiert werden. Am Mittwoch muss sich RWE-Chef Peter Terium auf der Hauptversammlung des Unternehmens daher auf viel Kritik gefasst machen. Die Wirtschaftswoche berichtete, dass auch Landkreisen mit großen Anteilspaketen massive Abschreibungen bevorstünden. Betroffen seien etwa der Hochsauerlandkreis, der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis. Auch im Vermögen der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland hinterlasse die Entwicklung von RWE ihre Spuren.

Nach einem verlustreichen

Nach einem verlustreichen "Spekulation auf Reichtum"... las ich schon vor Jahren: (..) Auf Wunsch der Politik wird ein Gutachter dennoch prüfen, ob die Stadt (in dem Fall Remscheid) „unvertretbare Risiken“ eingegangen ist und ob gar Ersatzforderungen gegenüber den Banken (in dem Fall RWE) erhoben werden können. Ich denke, Zinswetten hatten gleiche (Miß) Erfolge. Wären NUR Gewinne garantiert, - keine Bank würde Aktien ausgeben. Warum auch.

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