Welcome To The Classics – keine Privilegien für die Politik

Welcome To The Classics – keine Privilegien für die Politik 18.10.2013

Offener Brief der W.i.R. an

Prof. Dr. Thomas Hoffmann

Sehr geehrter Herr Prof. Hoffmann,

wie viele Remscheider auch freue ich mich, dass auch dieses Jahr wieder die beliebte Veranstaltung der EWR "Welcome To The Classics" stattfindet. Dieses Jahr im Teo Otto Theater.

Kostenlose Konzert-Tickets für beide Veranstaltungen erhalten Kunden ab dem 24. Oktober 2013 ausschließlich im EWR-ServiceCenter im Allee-Center. Pro Kunde sind maximal vier Tickets erhältlich. Da das Theater nur ca. 600 Besuchern Platz bietet, sollte man sich rechtzeitig, so Ihre Verlautbarung, die Eintrittskarten für seine Wunschvorstellung sichern!

Irritiert bin ich darüber, dass Sie den Ratsmitgliedern vor diesem Termin schon heute bis zu 4 Karten anbieten. Sicher sind die Ratsmitglieder nicht die einzige Personengruppe, welcher ein solches Privileg eingeräumt wird. Diese Personengruppen können sich ihrer Eintrittskarte sicher sein, wogegen sich der „normale Kunde“ mit unsicherem Ausgang ab dem 24.10.2013 anstellen muss.

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde die Idee "Welcome To The Classics“ ins Leben gerufen, um den treuen Remscheider EWR-Kunden zu danken.

Dieses führen Sie nach meiner Meinung mit ihrer Privilegierung ad absurdum.

Mit Ihrer Vorgehensweise bereiten Sie sich und der Politik keinen Gefallen. Ich wünsche mir, dass Sie die Aktion stornieren. Jeder interessierte Kunde sollte die gleiche Chance haben an der Veranstaltung teilzunehmen.

P.S.: Ich mache von Ihrem Angebot keinen Gebrauch.

Mit freundlichen Grüßen

gez.
Wieland Gühne
Fraktionsvorsitzender






Kommentare

Nun ist die Verteilungsaktion

Nun ist die Verteilungsaktion gelaufen und zwar gründlich schief. Ich denke, der jetzt vorprogrammierte Ärger wird sich in den nächsten Tagen öffentlich Luft verschaffen. Völlig unabhängig davon, dass die priviligierten Ratsmitglieder, wie man sagt jeweils vier Karten in Empfang nehmen durften ohne sich anzustellen, wird man den Eindruck nicht los, dass hier "avanti diletanti" am Werk war. Wenn man jedem ausgewiesenen Kunden nur zwei Karten gegeben hätte, wäre die Schlange zwar länger und die Arbeitszeit der EWR-Mitarbeiter noch ausgefüllter geworden. Dafür wäre aber eine flächendeckendere Verteilung gewährleistet worden. Der Remscheider an sich ist nämlich ein sehr einfallsreicher Mensch, wenn es etwas für "ommesüss" gibt, was man schon seit Generationen weiß. So munkelt man, dass sich Familien z.B. so in der Schlange angestellt hätten, dass erst der Mann, ein paar Meter dahinter die Frau und noch etwas dahinter eine erwachsene Tochter gewartet hätten. Die EWR-Karte sei gewandert. Macht in der Summe zwölf Karten für zwei Personen. Vier Karten hätte praktisch jeder genommen, der in der Wartezone stand. Am Ende bildet sich davon noch ein Schwarzmarkt? Das ist alles ärgerlich, aber am ärgerlichsten ist die Tatsache, dass Herr Hoffman auf das Schreiben der W.i.R. nach Lage der Dinge nicht einmal geantwortet hat. "Höflichkeit ist eine Zier, doch es geht auch ohne ihr." Ich bin in der glücklichen Lage, mich nicht ärgern zu müssen, weil derartige Konzerte nicht meine Welt sind. Kulturbremse!

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