Halbwahrheiten

Halbwahrheiten 12.09.2013

Leserbrief von Michael Heimlich ( in der Bergischen Morgenpost)

HK-Besuch in Roermond

Mit Halbwahrheiten wird man die Kritiker eines DOC-Projektes nicht überzeugen können, sondern im Gegenteil nur noch mehr Misstrauen säen. Den teilweise euphorischen Resümees der „IHK-Erlebnis-Tour“ zum DOC nach Roermond sei klarstellend ergänzt: Roermond ist nicht gleich Lennep.

Auch den IHK-Ausflüglern wird es nicht entgangen sein, dass die An- und Abfahrtwege zum DOC Roermond vierspurig verlaufen und in einem Ring um die Innenstadt geführt werden. Dies ist in Lennep nicht der Fall und wird es auch nie sein. Die An- und Zufahrtwege zum geplanten DOC in Lennep sind aus heutiger Sicht lediglich zweispurig geführt und unterbrochen von mehreren Kreuzungsbereichen. Hinzu kommt die Sperrung der Wupperstraße als eine Hauptverkehrsader in Lennep. Die Folgen werden dauerhafte, kilometerlange Staus sein und bedeuten eine dauerhafte Schädigung des Klimas in ganz Remscheid. Erschreckend ist, dass sich bezüglich dieses Szenarios bisher „nur“ die W.i.R und die Linken erkennbar engagieren.

Auch der hehre Wunsch eines IHK-Mitreisenden, mit der Zielgruppe „schnäppchenjagender Shoppingtouristen“ nach stundenlanger Shoppingtour den Theatersaal in Lennep zu füllen, erscheint etwas verklärt. Vor diesem Hintergrund von „einer letzten Chance Lenneps“ zu sprechen , zeugt von Klientelpolitik sowie Verantwortungslosigkeit gegenüber hier lebenden Bürgern.

 

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