Moschee an der Weststraße

Moschee an der Weststraße 08.11.2011

W.i.R.-Fraktion an

Herr Mehmet Tosun (Vorsitzender DITIB)
Herr Himmet Ertürk (Projektbeauftragter DITIB)

Sehr geehrter Herr Tosun, sehr geehrter Herr Ertürk,

mit großer Anerkennung haben W.i.R. zur Kenntnis genommen, dass Sie im Vorfeld eines Bauantrages umfassend über den von Ihnen geplanten Bau einer Moschee an der Weststraße in Remscheid die Öffentlichkeit informiert haben.

Ein guter und kluger Schritt, welcher die Möglichkeit schafft, denkbare Vorbehalte und Fragen seitens der Remscheider Bevölkerung mit nichtmuslimischem Hintergrund frühzeitig anzusprechen und für beide Seiten einvernehmlich zu klären.

Immer wieder, so zeigt sich bei Projekten in anderen Städten, ist der öffentliche Ruf des Muezzin ein sehr emotional geführter Streitpunkt. Mit großer Erleichterung haben wir Ihre Aussage zur Kenntnis genommen, dass Sie auf den öffentlichen Ruf des Muezzin (stilles Minarett) an Ihrer neuen Moschee verzichten wollen. Wir sind sicher, dass Ihre Zusage von großen Teilen der nichtmuslimischen Bevölkerung sehr positiv aufgenommen wurde.

So auch bei uns, der Wählergemeinschaft. W.i.R. wünschen uns, dass diese Zusage in einer geeigneten schriftlichen Form verbindlich fixiert wird. Dazu gibt es diverse Möglichkeiten, welche W.i.R. Ihnen und der Stadtverwaltung nicht vorschreiben wollen. Wünschenswert ist für uns, dass spätestens mit der Baugenehmigung eine vertragliche Vereinbarung erfolgt.

Wir sind uns sicher, dass dieses ein gutes Miteinander zwischen der nichtmuslimischen Remscheider Bevölkerung und Ihrer Moscheegemeinschaft fördern wird, zumal es ja Ihr eigener Vorschlag ist. W.i.R. würden uns freuen, wenn Sie unserer Bitte folgen würden.

Für einen Gedankenaustausch stehen W.i.R. Ihnen jederzeit zur Verfügung. W.i.R. freuen uns auf Ihren Terminvorschlag.

Mit freundlichen Grüßen

gez.
Wieland Gühne
Fraktionsvorsitzender
gez.
Waltraud Bodenstedt
Stellv. Fraktionsvorsitzende




Kommentare

Die DITIB hatte verbindlich

Die DITIB hatte verbindlich zugesagt, dass es an der neuen Kölner Moschee keinen Muezzin-Ruf geben wird. Im September 2007 wurde diese Zusage zurückgezogen.

Der Bürgerkreis Stachelhausen

Der Bürgerkreis Stachelhausen unterstützt unsere Forderung den Ruf des Muezzin vertraglich auszuschließen.

Lesen Sie hier:    

Lesen Sie hier:     Baubeschreibung

                                 Gebäudeansicht: Stachelhauser Str.  / Weststr.  / Hof

                                 

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