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Bürger sollen sich besinnen

Bürger sollen sich besinnen 14.10.2011

Leserbrief von Friedhelm Reska (im Remscheider General-Anzeiger)

Was haben die Remscheider Bürger ihren Planern und Politikern angetan, dass diese nun auch die Stadt verlassen und die kleineren Nebenzentren wie Lüttringhausen und Lennep opfern für ein Pseudodorf auf der Wiese? Die Remscheider Bürger sollten sich besinnen und den gewählten Stadtplanern eine Chance geben, sich ihrer Wahlbezirke zu erinnern, in denen es viel zu bewahren, zu erneuern und umzugestalten gibt für die Zukunft. Es scheint so, dass jeder Glaube an eine Zukunft der Remscheider Innenstadt aufgegeben wurde! Es sind sicher viele Einzelhandelsprobleme sichtbar, j insbesondere zu erkennen an den Leerständen. Wurde aber ernsthaft und mit Herzblut ein Konzept zur Umstrukturierung gefasst und ein "Masterplan" der kleinen Schritte aufgelegt? Nein - Stadtplanung ist verkommen unter dem "Zeichenstift des Investitionsscheckbuches von Großinvestoren". Statt Planung erliegt die Politik dem schönen Schein des Selbstbetrugs. Ein "DOC" auf der grünen Wiese ist nichts weiter als ein "Dimensionierter Ordentlicher Containerbahnhof" für Überproduktion aus Fernost. Planer und Politiker von Remscheid, besinnen Sie sich auf Ihrer Aufgaben, für die Sie die Stimmen Ihrer Wähler bekommen haben und wofür Sie Ihren "Eid" abgelegt haben. "Zum Wohle der Bürger ..." Das "DOC" ist zum Wohl der Spekulanten. Also ein "Nein" zum "DOC" am Sonntag heißt ein "Ja" für einen Neuanfang der Remscheider, Lüttringhauser und Lenneper Innenstadt.

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