Archiv - Presseartikel

Lenneper Politiker stimmen Fällung von 58 Bäumen zu

Lenneper Politiker stimmen Fällung von 58 Bäumen zu
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 13.10.2017

BEZIRKSVERTRETER FOLGEN DER FACHLICHEN EXPERTISE VON TBR-CHEF MICHAEL ZIRNGIEBL. DIE LINKE SETZT SICH MIT IHRER WARNUNG NICHT DURCH.
58 Bäume sollen im Zuge des Straßen- und Kanalbaus Ringstraße gefällt werden. Die Bezirksvertretung Lennep gab dafür bei einer Gegenstimme von Rolf Haumann die Zustimmung. Zuvor hatte es von zwei Seiten heftige Kritik gegeben.

Thorsten Schwandt, Ratsmitglied von Die Linke, war geschockt über die Vorlage. Dass auf der Ringstraße zwischen der Hackenberger- und Schwelmer Straße im Zuge des DOC-Baus weitere 58 Bäume fallen sollen, hielt er für nicht vertretbar. Schwandt schlug vor, abzuwarten, bis der Bebauungsplan 657 Bestandskraft hat. „Es wäre fatal für die Glaubwürdigkeit der Politik und Verwaltung, wenn dieses Bauvorhaben mittels geschaffener Fakten umgesetzt wird“, warnte Thorsten Schwandt.

Der B-Plan befindet sich bis April 2018 in der Klagefrist. BV-Mitglied Rolf Haumann schloss sich den Ausführungen des Vertreters der Linken an. „Ich finde Schwandts Vorschlag vernünftig. In Salamitaktik wären sonst die nächsten Bäume in Lennep dran.“ Weiterlesen »

"Der Haushalt bleibt kritisch"

"Der Haushalt bleibt kritisch"
RP - Bergische Morgenpost vom 29.09.2017

Halbzeit-Bilanz Im Rat Mit Waltraud Bodenstedt und Thomas Brützel (w.i.r.)

Die Wählergemeinschaft sieht sich als konstruktiver Mahner in Stadtrat.

Die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) gehört seit 1999 dem Rat an. Waltraud Bodenstedt und Thomas Brützel bilden aktuell die zweiköpfige Ratsgruppe. Zur Halbzeitbilanz mit unserer Zeitung kamen beide zum Redaktionsgespräch. Die Themen:

Finanzen Ein ausgeglichener Haushalt hat für die W.i.R. oberste Priorität. "Wir sehen uns hier als Mahner", sagt Waltraud Bodenstedt. Die Tatsache, dass Remscheid nach vielen Jahren die Einschränkungen eines Nothaushaltes verlassen hat, sorge bei einigen Parteien für "Geberlaune", sagt Thomas Brützel. "Der Haushalt bleibt kritisch", sagt er mit Verweis auf die Gefahr, die schon eine leichte Erhöhung der Zinsen für die Stadtkasse bedeuten würde. Weiterlesen »

Mieterin muss Gewerbehalle abreißen

Mieterin muss Gewerbehalle abreißen
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 13.07.2017

ZIMMEREI AM OST- BAHNHOF STEHT VOR AUS. STADT VERKAUFT GELÄNDE. PETRA SIX ZIEHT VOR BESCHWERDEAUSSCHUSS.
Die Gewerbehalle Am Ostbahnhof 5 sollte für Petra Six eine Altersversorgung sein. Doch die Rentenabsicherung stürzt buchstäblich in sich zusammen. Bis zum 31. Juli 2018 muss Six ihr Eigentum abreißen und sich der Untermieter, die Zimmerei „A & O Holz- und Lehmbau“, eine andere Produktionsstätte suchen. In ihrer Not zog die Burgerin vor den Beschwerdeausschuss. Weiterlesen »

Stadtdirektorwahl – SPD will

Stadtdirektorwahl – SPD will
RP - Bergische Morgenpost vom 27.06.2017

Die CDU soll mit ins Boot geholt werden, sagt Fraktionschef Sven Wolf. Ein
Wahltermin vor den Sommerferien bleibt das Ziel.

Die SPD-Ratsfraktion setzt bei der geplanten Wahl von Kämmerer Sven Wiertz (SPD) zum Stadtdirektor auf eine einvernehmliche Lösung mit der größten Ratsfraktion, der CDU. „Wir haben immer gesagt, dass wir nicht nur bei den Themen DOC und Haushalt, sondern auch beim Personal auf breite Mehrheiten setzen“, sagte Fraktionschef Sven Wolf im BM-Gespräch.
„Gemeinsamkeit ist uns weiterhin wichtig“, sagte Wolf mit Blick auf die Möglichkeit, die Personalie notfalls auch mit den Stimmen von SPD, FDP, Grünen und Wählergemeinschaft knapp durchzubringen. Weiterlesen »

Das Ende der Gemeinsamkeiten

Das Ende der Gemeinsamkeiten
RP - Bergische Morgenpost vom 24.06.2017

ANSICHTSSACHE Im Stadtrat hat sich längst wieder die alte Blockbildung eingestellt.

Dass die Kommunalwahl 2014 nur in der Oberbürgermeisterfrage zugunsten von Burkhard Mast-Weiz (SPD) eine klare Entscheidung brachte, der Rat sich aber nach zuvor fünf Jahren mit einer funktionierenden Gestaltungs-Mehrheit aus SPD, FDP und Grünen in ein Parlament ohne klare Koalitionen und Machtpositionen verwandelte, wurde in den Anfängen der neuen Wahlperiode als Chance für mehr Demokratie begriffen. Weiterlesen »

Grüne und WiR fordern Geld zurück

Grüne und WiR fordern Geld zurück
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 21.06.2017

Seit 2013 legt der Landschaftsverband Rheinland in jedem Jahr hohe Millionenbeträge zurück.

Geld, das ihm die Städte und Kreise zuvor überwiesen haben. Jetzt soll es einmal umgekehrt gehen, fordern die Remscheider Grünen mit der Wählergemeinschaft WiR. 143,7 Millionen Euro fordern sie aus Düsseldorf für die Kommunen zurück.
„Trotz steigender Einnahmen von Bund, Land und vielen Kommunen stehen nach wie vor viele Städte und Kreise finanziell mit dem Rücken zur Wand“, erklären die Ratsfrauen Beatrice Schlieper (Grüne) und Waltraud Bodenstedt (WiR). Investitionen in die kommunale Infrastruktur werden zur Herausforderung. Dagegen schwimmen die Landschaftsverbände, zu deren Aufgaben die Sozial-, Behinderten und Jugendhilfe zählt und von denen es in Nordrhein-Westfalen zwei gibt, nahezu im Geld. 2016 belief sich der Überschuss auf 168 Millionen Euro. Der Antrag von WiR und Grünen wird am Donnerstag im Hauptausschuss beraten.

GUT GEMACHT

GUT GEMACHT
RP - Bergische Morgenpost vom 20.06.2017

W.i.R. spendet für „Echt Kremig“

Die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) freut sich, dass ihre Veranstaltung beim Hindenburgstraßen-Trödel und dem Tag der offenen Tür in ihrer Geschäftsstelle ein großer Erfolg war. Die W.i.R. hatte von 11 bis 18 Uhr für alle Interessierten frischen Kuchen und die passenden Getränke zu vernünftigen Preisen bereitgehalten. Den Erlös dieser Veranstaltung in Höhe
von 200 Euro wird W.i.R. der Kinder und Jugendwerkstatt „Echt Kremig“
in Kremenholl zur Verfügung stellen. Der Verein ist eine Einrichtung für Kinder von sechs bis zwölf Jahre, in der sie spielen, basteln und Spaß haben können. Außerdem hat „Echt Kremig“ eine Fahrradwerkstatt, wo kostenlos Räder repariert werden. Die W.i.R. bedankt sich bei den „Kaffeeschlürfern“.

Parkplatznot am Neuenhof hält an

Parkplatznot am Neuenhof hält an
RP - Bergische Morgenpost vom 20.06.2017

Anwohner fordern Verbesserung. Verwaltung, TBR und Gewag im Gespräch
Die Parkplatzsituation am Neuenhof sorgt bei den Anwohnern weiter für Ärger. Insbesondere am äußeren Ring der Siedlung herrscht Parknot.
Anwohner berichten davon, dass sie auf der Suche nach einem der raren
Parkplätze regelmäßig ihre Autos an den hohen Bürgersteigen beschädigen.
„Die Bordsteinkanten sind von den Wurzeln der Bäume nach oben geschoben worden. Wer da drauf fährt, fährt sich mindestens den Unterboden kaputt“, erklärt Anwohner Dieter Schneider. Von der Stadt komme seit einem halben Jahr nichts mehr, fasst er den Ärger der Neuenhofer zusammen.
Nun kommt Bewegung ins Spiel: Bei einem Treffen suchten Vertreter
der Stadt, der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) und der Gewag, der die Grundstücke am äußeren Neuenhof gehören, sowie Waltraud Bodenstedt (WiR) nach Möglichkeiten, um für mehr Parkplätze zu sorgen.
Im vergangenen Jahr hatte die Stadt in der Breslauer-, Magdeburger-, Weiterlesen »

Parkärger am Neuenhof hält an

Parkärger am Neuenhof hält an
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 19.06.2017

Anwohner fordern Bewegung von der Stadt. Vertreter von Verwaltung, TBR und Gewag trafen sich.

Die Parkplatzsituation am Neuenhof sorgt bei den Anwohnern weiter für Ärger. Insbesondere am äußeren Ring der Siedlung herrscht Parknot. Anwohner berichten davon, dass sie auf der Suche nach einem der raren Parkplätze regelmäßig ihre Autos an den hohen Bürgersteigen beschädigen. „Die Bordsteinkanten sind von den Wurzeln der Bäume nach oben geschoben worden. Wer da drauf fährt, fährt sich mindestens den Unterboden kaputt“, erklärt Anwohner Dieter Schneider. Von der Stadt komme seit einem halben Jahr nichts mehr, fasst er den Ärger der Neuenhofer zusammen.

Nun könnte langsam aber Bewegung in das Parkplatzproblem kommen: Bei einem Treffen suchten Vertreter der Stadt, der Technischen Betriebe Remscheid und der Gewag, der die Grundstücke am äußeren Neuenhof gehören, sowie Waltraud Bodenstedt (WiR) nach Möglichkeiten, um für mehr Parkplätze zu sorgen.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt in der Breslauer-, Magdeburger-, Leipziger- und Dresdener Straße sowie Neuenhof Halteverbotsschilder aufstellen lassen. Weiterlesen »

W.i.R.: Was tut die Stadt

W.i.R.: Was tut die Stadt
RP - Bergische Morgenpost vom 31.05.2017

Wie geht die Stadtverwaltung mit dem Problem verwahrloster Immobilien im Stadtgebiet um? Das will die Wählergemeinschaft (W.i.R.) mit einer Anfrage für den Ausschuss für Umwelt und Ordnung erfahren. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob die Objekte gelistet sind und welche Abteilung im Rathaus sich darum kümmert. Die W.i.R nimmt Bezug auf einen aktuelle Bericht des Städtetages zum Thema, in dem Ansätze zum Umgang mit dem Problem aufgezeigt werden.