Archiv - Presseartikel

Blick geht nach Düsseldorf

Blick geht nach Düsseldorf
RP- Bergische Morgenpost vom 10.01.2002

Kommt es noch, oder kommt es nicht, das neue Verwaltungszentrum am Friedrich-Ebert-Platz? Wetten möchte bei dieser brisanten Frage derzeit wohl niemand annehmen. Fest steht allerdings: Der Gegenwind für die Pläne von Oberbürgermeister Fred Schulz hat gestern noch mal kräftig aufgefrischt. Zwar hatte der Zug, auf den SPD und Grüne nun mit einiger Verspätung doch noch aufgesprungen sind, schon vor der Entscheidung der Fraktionen zur Unterstützung des Bürgerbegehrens ordentlich Fahrt aufgenommen
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Verwaltungszentrum: Düsseldorf will neue Zahlen

Verwaltungszentrum: Düsseldorf will neue Zahlen
RP- Bergische Morgenpost vom 08.01.2002

RP). Die im Rathaus lang ersehnte Post von der Landesregierung in Düsseldorf ist in dieser Woche zwar endlich angekommen, aber das erhoffte grüne Licht für den geplanten Verwaltungsneubau am Ebert-Platz lässt sich aus dem Brief nicht entnehmen. Stattdessen fordert Dr. Wilhelm Rotering von der Finanzaufsicht in Düsseldorf von Oberbürgermeister Fred Schulz neue Unterlagen, die aufzeigen, dass es keine wirtschaftlichere Alternative zu dem Millionen-Projekt in der alten Post gebe. In dem 18-seitigen Argumentationspapier, mit dem Schulz in Düsseldorf für sein Projekt geworben hatte, seien diese Informationen nicht enthalten.
 

"Zusätzliche Belastung" Weiterlesen »

Zweifel an Zentrum

Zweifel an Zentrum
RGA- Remscheider General-Anzeiger vom 01.08.2002

(ric). Einem neuen Verwaltungszentrum am Ebert-Platz steht die Bezirksregierung nach wie vor skeptisch gegenüber.
 

"Auch nach Ihrem jetzt vorgelegten Bericht kann ich der Begründung nicht entnehmen, welche rechtlich zwingenden Gründen es für die Anmietung eines neuen Gebäudes gibt", schreibt Kommunal-Referent Dr. Wilhelm Rotering an Oberbürgermeister Fred Schulz (CDU). Schulz hatte den Bau mit der Zusammenlegung von Ämtern und der Verbesserung von Arbeitsbedingungen begründet. Demgegenüber fordert der RP unter anderem die Prüfung von Alternativen, etwa die Sanierung der bisherigen Amtsstuben.
 

Viel Zuspruch für Bürgerbegehren gegen Verwaltungsneubau auf dem Ebert-Platz

Viel Zuspruch für Bürgerbegehren gegen Verwaltungsneubau auf dem Ebert-Platz
RP- Bergische Morgenpost vom 07.01.2002

(RP). "In vier oder fünf Wochen werden wir die 5000 Unterschriften zusammen haben." Sehr optimistisch gab sich Michael Dickel, Fraktionschef der Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) nach dem Auftakt der Unterschriftenaktion für das Bürgerbegehren am Samstag auf der Alleestraße. 421 Unterschriften gegen das geplante neue Verwaltungs- zentrum am Friedrich-Ebert-Platz sammelte die W.i.R in vier Stunden. "Das ist ein sehr gutes Ergebnis", sagte Dickel mit Blick auf frühere Unterschriftensammlungen. Schon als das W.i.R-Team auf der Allee angekommen wäre, sei es von Leuten erwartet worden, die unterschreiben wollten. Einige Bürger haben auch Unterschriftenlisten mit nach Hause genommen. Eine Bürgerin sagte spontane Hilfe zu und schloss sich sofort den Unter- schriftensammlern an.

WiR will mit Bürgerbegehren das neue Verwaltungszentrum stoppen

WiR will mit Bürgerbegehren das neue Verwaltungszentrum stoppen
RGA - Remscheider General- Anzeiger vom 07.01.2002

Da sind die Prioritäten etwas falsch gesetzt", meinte ein Familienvater, als er bei Wieland Gühne von der Wählergemeinschaft WiR für ein Bürgerbegehren gegen das geplante Verwaltungszentrum der Stadt Remscheid unterschrieb.

 Ähnlich dachten wohl auch 420 weitere Bürgerinnen und Bürger, die zum Auftakt der Aktion ebenfalls ihre Namen auf die Listen setzten, mit denen die WiR-Politiker am Samstag- vormittag auf der oberen Allee bereit standen.Unter dem Motto "Das bezahlen auch noch unsere Kinder" will die WiR mit einem Bürgerbegehren gegen das von der Stadtverwaltung geplante und vom Rat beschlossene neue Zentrum am Friedrich-Ebert-Platz vorgehen. "Ein toller Start. Ich bin selber überrascht über die große Resonanz", freute sich Wieland Gühne. Weiterlesen »

Bürgerbegehren gegen Verwaltungsneubau: Heute startet die Unterschriftensammlung

Bürgerbegehren gegen Verwaltungsneubau: Heute startet die Unterschriftensammlung
RP- Bergische Morgenpost vom 05.01.2002

Die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) macht wie angekündigt mobil gegen das geplante Verwaltungszentrum am Friedrich-Ebert-Platz. Heute beginnt auf der Allee- straße die Unterschriften-Aktion für ein Bürgerbegehren, mit dem das Bauvorhaben gestoppt werden soll. Ob auch andere Parteien das Begehren unterstützen, ist noch unklar.

Die erste Unterschrift ist schon geleistet, nun fehlen noch weitere rund 5000. Ab heute wird die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) die Unterschriftenlisten für das Bürger- begehren gegen den geplanten Verwaltungsneubau am Friedrich-Ebert-Platz auslegen. Motto der Aktion: "Das bezahlen auch noch unsere Kinder."

Start der Unterschriftensamlung ist heute auf der Alleestraße. In kleinen Gruppen werden die W.i.R-Politiker am Vormittag über die Einkaufsmeile gehen, die Bürger ansprechen und um ihre Unterschrift bitten.

Fraktionschef Michael Dickel, der als erster seinen Namen unter das Bürgerbegehren setzte, ist zuversichtlich, dass die Wählergemeinschaft bis zum Ende der Aktion am 2. März die erforderlichen Unterschriften zusammenbekommt. "Alle Bürger, mit denen ich spreche, halten diese Geldausgabe für Unsinn", so Dickel. Weiterlesen »

OB Schulz reagiert auf Kritik der Wählergemeinschaft

OB Schulz reagiert auf Kritik der Wählergemeinschaft
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 19.12.1999

Fred Schulz wehrt sich: "Keiner der im Stadtrat getroffenen Beschlüsse ist zu bean- standen", reagiert der Oberbürgermeister auf die Kritik der Wählergemeinschaft WiR zur Ausgabenpolitik der Stadt.

Wie Donnerstag berichtet, hatte WiR-Fraktionsvize Wieland Gühne die Rechtmäßigkeit der jüngsten Ausgabebeschlüsse angezweifelt und sich auf ein Telefonat mit der Bezirks- regierung berufen: Zusätzliches Personal, erhöhte Fraktionszuschüsse oder freiwillige Leistungen für Sozialeinrichtungen würden von der Aufsichtsbehörde nicht genehmigt.

Donnerstag griff auch Fred Schulz zum Hörer: "Unsere aktuellen Beschlüsse wurden im genehmigten Haushaltsjahr 1999 gefasst", berichtete der OB von seinem Gespräch mit der Bezirksregierung. Rechtsverstöße seien also nicht vorhanden: "Das Haushaltssicher- ungskonzept ist nicht gefährdet."

Schulz räumte ein, dass er über die freiwilligen Leistungen, etwa an das Tierheim oder die Naturschule Grund, mit den Kommunalaufsehern "noch einmal sprechen muss".