Archiv - 2009 - Presseartikel

Integratives lernen steht noch vor Hürden

Integratives lernen steht noch vor Hürden
RP - Bergische Morgenpost vom 12.12.2009

Ihren Forderungen nach mehr Bildungschancen für Kinder mit Behinderungen aller Art verlieh die Elternarbeitsgemeinschaft GU Remscheid (GU: gemeinsamer Unterricht Behinderter und Nichtbehinderter) zu Beginn der Ratssitzung Nachdruck. Sprecherin Dagmar Vetter wandte sich an die sechs Ratsfraktionen: Unterstützen Sie unser Anliegen, dass neue GU-Lerngruppen in allen Schulformen eingerichtet werden?

Die Antworten der Politiker lassen keine rasche Lösung erwarten, auch wenn sie die Forderungen nach mehr Möglichkeiten der Schulwahl nachvollziehen können. Tenor der CDU und der Wählergemeinschaft (W.i.R.): Erstens müssen Schulen bereit dazu sein, zweitens muss das Land die Ressourcen stellen. Denn integratives Unterrichten setzt zusätzliche Lehrerstunden und somit mehr Lehrpersonal voraus. Grünes Licht muss das Land geben. Wie die CDU-Landtagsabgeordnete Elke Rühl berichtete, habe sie das Anliegen bereits in Düsseldorf vorgetragen. Weiterlesen »

Radweg Balkantrasse - doch realisieren

Radweg Balkantrasse - doch realisieren
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 12.12.2009

Die Stadt Remscheid hat offenbar einen Weg gefunden, den Radweg auf der ehemaligen Eisenbahnlinie Balkan-Trasse, der von Lennep und Bergisch Born bis nach Burscheid führen soll, zu bauen, ohne dabei den Haushalt zu belasten. Der Rat brachte das Projekt jetzt auf den Weg. Es soll Touristen stärker nach Remscheid, besonders in die Lenneper Altstadt, führen.

Als Kämmerin Bärbel Schütte im September über das immer größer werdende Loch in der Stadtkasse informierte, schien der Radweg in weite Ferne gerückt, da er als freiwillige Ausgabe gilt - und solche Ausgaben erlaubt die Bezirksregierung nicht. Zwar wird der Großteil des Projekts aus einem Landesfördertopf finanziert, ein Eigenanteil von 375000 Euro bleibt Remscheid aber doch. Der soll nun durch "Zuwendung Dritter" abgedeckt werden, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Details wollte Oberbürgermeisterin Wilding nicht verraten, da die Verhandlungen noch laufen. Weiterlesen »

Das Geheimnis um die Finanzierung der Trasse

Das Geheimnis um die Finanzierung der Trasse
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 11.12.2009

Gegen einen Radweg auf der ehemaligen "Balkantrasse" hat niemand prinzipiell etwas. Einzig die offiziell noch nicht geklärte Frage der Finanzierung sorgt für Unruhe in der Politik. Denn eines ist laut Stadtkämmerin Bärbel Schütte klar: Gelingt es nicht, den Eigenanteil der Stadt bei null Euro zu halten, ist das 2,8-Millionen-Euro-Projekt gestorben.

Der Weg würde vom Land stark bezuschusst. Der städtische Anteil ist auf 365 000 Euro festgesetzt. Man sei auf einem guten Weg, das Geld zu beschaffen, versicherten Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Stadtplaner Hans-Gerd Sonnenschein auf Anfrage der Wählergemeinschaft WiR im Rat. Sie sprachen von privatem Engagement, ohne Details zu nennen. Die Frage von WiR-Sprecher Wieland Gühne, ob es sich dabei um eine Beteiligung einer der städtischen Töchter handelt, blieb unbeantwortet. Weiterlesen »

Modellregion für Umwelttechnik

Modellregion für Umwelttechnik
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 11.12.2009

Das Bergische Land soll zu einer Modellregion für klimafreundliche Technologie werden. Der Rat beschloss auf Antrag der Grünen, dass sich Oberbürgermeisterin Beate Wilding gemeinsam mit ihren Amtskollegen in Solingen und Wuppertal sowie dem Landrat des Kreises Mettmann dafür einsetzen soll. Gegen diesen Beschluss votierte nur die Wählergemeinschaft WiR, weil noch Fragen offen seien. Positive Beispiele für ein "Innovationszentrum" im Bergischen Land sind laut Jutta Velte (Grüne) Firmen wie Vaillant.

Wahl-Einsprüche zurückgewiesen

Wahl-Einsprüche zurückgewiesen
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 11.12.2009

Den Einspruch der CDU-Männer Jürgen Müller, Wolfgang Sause und Philipp Veit gegen die Wahlen der Bezirksvertretungen im Südbezirk, in Lennep und in Lüttringhausen hat der Stadtrat bei Stimmenthaltung der Wählergemeinschaft WiR zurückgewiesen. Die Beschwerdeführer hatten ihre Einwände damit begründet, dass die Sitzverteilung in den Stadtteilgremien nicht dem Wahlergebnis entspreche. Sie wollen jetzt gegen das Wahlgesetz, das die Verteilung der Mandate regelt, vor dem Verwaltungsgericht klagen.

Falknerei: Hickhack vor dem Ende?

Falknerei: Hickhack vor dem Ende?
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 11.12.2009

Nach Monate währendem Hickhack um neue Vogelvolieren zeichnet sich für die Falknerei Bergisch Land mit ihren 25 Bussarden, Adlern und Uhus in Lüttringhausen augenscheinlich eine Lösung ab. "Wir haben einen Weg zur Genehmigung gefunden", erklärte Hans-Gerd Sonnenschein, Leiter des Stadtplanungsamtes, jetzt in der Lüttringhauser Bezirksvertretung. Der sei für das Falknerpaar Carola und Karsten Schossow allerdings nicht zum Nulltarif zu haben. Wie berichtet möchten die Schossows ihre Falknerei ausbauen. Neue Volieren sollen entstehen auf ihrem Gelände neben dem Tanzlokal "Zur Grüne". Das Problem: "Wir haben dort ein Landschaftsschutzproblem", erläuterte Sonnenschein den Politikern in der Bezirksvertretung. Und Wald lasse sich nun eben nicht einfach in etwas anderes umwandeln. Weiterlesen »

W.i.R. fragt nach Ehrenkarten für die Oper

W.i.R. fragt nach Ehrenkarten für die Oper
RP - Bergische Morgenpost vom 09.12.2009

Die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) wünscht Informationen über die Anzahl an Ehrenkarten, die für die Opernproduktion der Wuppertaler Bühnen und der Bergischen Symphoniker, "Il ritorno d'Ulisse in patria", ausgegeben wurde. Daher stellt sie eine Anfrage zur nächsten Sitzung des Kulturausschusses. Auch über die Auslastung der beiden Vorstellungen, die Kosten, die Besucherzahl und die Erlöse möchte die W.i.R. nährere Informationen.

Wählergemeinschaft schreibt nach Düsseldorf

Wählergemeinschaft schreibt nach Düsseldorf
RP - Bergische Morgenpost vom 08.12.2009

Die Wählergemeinschaf t (W.i.R.) hat wegen der Einführung eines dritten Bürgermeisters in Remscheid erneut an die Bezirksregierung geschrieben. Die neue Ratsmehrheit aus SPD, FDP und Grünen hatte dieses Amt zur Entlastung der Oberbürgermeisterin im Oktober eingeführt. In den Augen der Opposition widerspricht dies aber dem Sparzwang, unter dem Remscheid steht. Deswegen sucht die W.i.R. Weiterlesen »

Verein möchte Moschee mit "variablen Gästezimmern" ausstatten

Verein möchte Moschee mit "variablen Gästezimmern" ausstatten
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 05.12.2009

Gewerkelt wird im Haus Freiheitstraße 72 schon lange. Und mindestens ebenso lange munkeln Remscheids Politiker hinter verschlossenen Türen, was denn wohl entstehe in den Räumen des dort beheimateten türkischen Kulturvereins. Die Wählergemeinschaft WiR glaubt die Antwort nun zu kennen: Ein "internatsähnlicher Betrieb" sei geplant - eine "Koranschule" möglicherweise.

Ähnlich jener Einrichtung, die in Kremenholl wegen nicht eingehaltener Brandschutzbestimmungen ihren Betrieb bislang nicht aufnehmen kann, solle die Moschee in der Freiheitstraße mit "variablen Gästezimmern" ausgestattet werden, erklärt die WiR. Politik und Verwaltung kamen deshalb überein, das in solchen Fragen zuständige Landesjugendamt in Köln mit einer Überprüfung der mutmaßlich geplanten Koranschule an der Freiheitstraße zu befassen. Weiterlesen »

Ärztezentren in Planung

Ärztezentren in Planung
RP - Bergische Morgenpost vom 05.12.2009

Der Bau zweier Ärztezentren in der Innenstadt und in Lennep ist weiterhin in Planung. Das sagte jetzt ein Sprecher der Kölner Health-Centers-Consulting GmbH: "Wir kommen gut voran." Ende August waren die Pläne vorgestellt worden. Das Ärztezentrum in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes soll auf vier Geschossen 15 bis 20Facharzt-Praxen sowie einer Apotheke und Seminarräumen Platz bieten. In Lennep soll ein zweites Ärztezentrum an der Kreuzung Post-/Bergstraße errichtet werden. Dort sollen vier bis sechs Praxen unterkommen.

Zurzeit befindet sich der Investor in Gesprächen mit möglichen Mietern, sagte jetzt Stadtplaner Hans-Gerd Sonnenschein im Hauptausschuss, nachdem die Wählergemeinschaft nach dem Stand der Dinge gefragt hatte. Finden sich jedoch nicht genügend Mieter, hat der Investor Rücktrittsrecht.

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