Archiv - Aug 2009 - Presseartikel

WAHL: Roland Kirchner (WiR)

WAHL: Roland Kirchner (WiR)
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 15.08.2009

Roland Kirchner (WiR) ist 47 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Der gelernte Handformer ist Fraktionsgeschäftsführer der WiR, in deren Fraktion er seit 1999 mitarbeitet.

Welche Probleme gibt es in Ihrem Wahlbezirk und was wollen Sie dagegen unternehmen? Verkehrsführung Kreuzung Trecknase und B 51 in Bergisch Born. Da wir vom Landesbetrieb Straßen abhängig sind, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, um die Umsetzung schnellstens zu erreichen. Freundlichere Gestaltung des Lärmschutzwalls an der A 1. Kein Gewerbegebiet an der Borner Straße (Erdbeerfelder).

Nennen Sie bitte nur drei konkrete Verbesserungsvorschläge für Remscheid: Bereitstellung von "besonderen" Gewerbegebieten mit hohem ökologischem und ökonomischem Anspruch. Gestaltung des Ämterhauses zum Dienstleistungs- und Bürgerzentrum. Marktorientierter ÖPNV für Remscheider zum Nulltarif. Weiterlesen »

PRÜFSTEIN I: Remscheid steht vor der Pleite

PRÜFSTEIN I: Remscheid steht vor der Pleite
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 15.08.2009

655 Millionen Euro Schulden hat die Stadt aufgehäuft, für 2009 wurde ein weiteres Defizit von 66,8 Millionen eingeplant. Spätestens 2012 soll ein Sparkommissar das Sagen haben, der, von der Landesregierung eingesetzt, die Ausgaben drastisch zusammenstreichen wird. Was unternehmen die Parteien, um das zu verhindern? Der RGA hat dazu drei Fragen formuliert.

1.) Das jüngste Spargutachten der Agentur Rödl und Partner unterbreitet 125 konkrete Vorschläge. Enthalten sind höhere Gebühren und tiefe Einschnitte. Welche Vorschläge setzen die Parteien um? So haben sie geantwortet:

CDU
Die CDU will alle städtischen Aufgaben, sowohl freiwillige wie Pflichtaufgaben, auf ihre Notwendigkeit prüfen. Alle Sparmöglichkeiten sind nach erfolgter Prüfung zu realisieren. Aus der strukturellen Schuldenfalle hilft nur eine grundlegende Reform der Finanzen. Höhere Gebühren sind infolge der augenblicklichen Lage auf dem Arbeitsmarkt und den Einkommensverlusten nicht angedacht. Weiterlesen »

W.i.R. in den Seniorenbeirat

W.i.R. in den Seniorenbeirat
RP - Bergische Morgenpost vom 15.08.2009

Drei Kandidaten der Wählergemeinschaft wollen in dem Gremium die Interessen der älteren Menschen vertreten: Klaus Kowakowski, Hans Gerd Göbert und Wieland Gühne. Sie fordern unter anderem einen Seniorenpass. Wieland Gühne lacht. "Wir Alt-Strategen wollen die Wählergemeinschaft im Seniorenbeirat vertreten." Auf stolze 199 Jahre bringen es Klaus Kowakowski (77), Hans Gerd Göbert (62) und Gühne (60). "Im Beirat wird es um einiges munterer", kündigte Gühne gestern bei einem Pressegespräch an.

Ideen und Ziele der W.i.R.-Fraktion für die Arbeit im Seniorenbeirat hat vor allem Kowakowski in einer, wie er sagte, "programmatischen Kampfschrift" verfasst. Sie fußt auf drei Grundsäulen: 1. Selbstbestimmtes Leben gerade auch im Alter; 2. Solidarität der Generationen und 3. Ältere aktiv im Klima-, Natur- und Landschaftsschutz. Weiterlesen »

Wählergemeinschaft lehnt Borner Gewerbegebiet ab

Wählergemeinschaft lehnt Borner Gewerbegebiet ab
RP - Bergische Morgenpost vom 15.08.2009

Die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) lehnt ein Gewerbegebiet an der Borner Straße ab. Das teilt sie in einer Presseerklärung mit. Die W.i.R. befürworte außerdem weitere zu erschließende Flächen am Gleisdreieck Bergisch Born nur unter der Voraussetzung, dass gleichzeitig die geplante Umgehungsstraße B 51n gebaut wird. Im Dezember hatte die Stadt Remscheid eine größere Fläche an der Borner Straße gekauft. Danach sei es "seltsam still" geworden.

Oberbürgermeister-Kandidaten diskutierten mit Bürgern

Oberbürgermeister-Kandidaten diskutierten mit Bürgern
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 14.08.2009

Beate Wilding (SPD) will Oberbürgermeisterin bleiben, weil "der Mensch im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen soll". Jochen Siegfried (CDU) will OB werden, weil "Remscheid eine Zukunft braucht".

Gunther Brockmann (WiR) will es werden, weil "einer mit Fachwissen auf dem OB-Stuhl sitzen sollte". So das Fazit der Kandidaten, die am Mittwoch beim 75. Presseclub in der proppenvollen Denkerschmette ihre Zukunftsvisionen vorstellten.

"Keiner wird es alleine schaffen. Es geht nur gemeinsam", ist Beate Wilding überzeugt. Bei den freiwilligen Leistungen der Stadt sieht sie wenig Möglichkeiten zu sparen. Weder beim Sport, noch bei der Kultur, der Musik- und Kunstschule oder den Büchereien. "Das wäre dann nicht mehr meine Stadt, in der ich leben möchte". Sie setzt auf Einsparungen, indem Ausschüsse zusammengelegt werden und Stellen in der Verwaltung wegfallen können. Aus den drei Bezirksvertretungen werden wohl zwei. Weiterlesen »

Gewerbegebiet an Borner Straße?

Gewerbegebiet an Borner Straße?
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 14.08.2009

Ein Erdbeerfeld an der Borner Straße soll zum Gewerbegebiet werden. Das vermutet zumindest die WiR. Bereits im Dezember habe die Stadt eben diese Fläche gekauft. OB Wilding habe jedoch abgestritten, dass es derartige Überlegungen gebe. Während die WiR sich klar gegen ein Gewerbegebiet an der Borner Straße ausspricht, befürwortet die FDP diese Idee. Jetzt fordert die WiR auch alle anderen Parteien auf, noch vor der Kommunalwahl Stellung zu nehmen.

Presseclub - Kandidaten ohne große Visionen

Presseclub - Kandidaten ohne große Visionen
RP - Bergische Morgenpost vom 14.08.2009

"Visionen für die Zukunft" lautete der Titel des 75. Presseclubs in der Denkerschmette, zu dem Reinhard Ulbrich die drei Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl am 30.August eingeladen hatte. Vor rund 80 Bürgern, Politikern und Verwaltungsleuten stellten die amtierende OB Beate Wilding, der CDU-Mann Jochen Siegfried und Gunther Brockmann, Kandidat der Wählergemeinschaft ihre Vorschläge zur Sanierung der städtischen Finanzen vor. Oft begleitet von Applaus von Vertretern aus den eigenen Reihen, aber auch von Gelächter aus dem Publikum. Weiterlesen »

Die Remscheider Stadtwerke brauchen Partner - Langfristig geht´s ums Überleben

Die Remscheider Stadtwerke brauchen Partner - Langfristig geht´s ums Überleben
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 13.08.2009

Den Kritikern gilt der Einstieg als "Invest mit hohen Risiken und ungewissem Ausgang". Das Geld - 35 Millionen Euro sind es schließlich - fließt in "undurchsichtige Kanäle", warnt die Wählergemeinschaft W.i.R. bereits im Mai: "Verluste würden einschneidende Maßnahmen beim Öffentlichen Personennahverkehr und Probleme bei der Finanzierung der Bäder verursachen."

Mit den Stimmen der W.i.R. dürften die Stadtwerke im Rat mithin nicht rechnen, wenn es um ihren Einstieg in die Thüga geht. Eine Mehrheit für das Geschäft scheint dennoch sicher. Sind die Argumente für den Aufbau eines deutschen Stadtwerke- Netzwerkes als Gegengewicht zu den übermächtigen Riesen der Energiebranche doch letztlich von existenzieller Bedeutung. Weiterlesen »

Keine Abschlussveranstaltung mehr

Keine Abschlussveranstaltung mehr
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 13.08.2009

Dass ein Karnevalsverein nicht nur in der närrischen Zeit aktiv ist, hat man in Lennep in den vergangenen Wochen beim Winzerfest und der Veranstaltung "Tischlein, deck dich" erlebt. Doch für die Lenneper Karnevalsgesellschaft (LKG) steht das bunte Treiben ab dem 11. 11. natürlich im Mittelpunkt. Zuvor prämierte die LKG in den vergangenen Tagen die schönsten Zugteilnehmer des Rosenmontagszuges 2009.

Auf den ersten Platz setzten die Juroren den Wagen "Die Welle e. V.". Der zweite Platz ging an die "Karl Diederichs KG". Auf dem dritten Platz landete die Katholische Kirche St. Bonaventura. Als Dankeschön erhalten alle Prämierten Ehrenkarten für die LKG-Karnevalssitzung "Lennep lacht" am 13. Februar.

Auf eine Änderung müssen sich die Teilnehmer und Besucher des Rosenmontagzuges im kommenden Jahr einstellen. "Es gibt keine Abschlussveranstaltung nach dem Zug mehr. Der Zug löst sich in der Straße Am Stadion auf", erklärt Gunther Brockmann, der LKG-Vorsitzende. Damit reagiert der Verein auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre. Weiterlesen »

Ein Freund klarer Worte

Ein Freund klarer Worte
RP - Bergische Morgenpost vom 13.08.2009

Mit Gunther Brockmann bewirbt sich ein Freund offener und direkter Worte um das Oberbürgermeister-Amt. Er kandidiert für die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.), deren Mitglied er seit März 2004 ist. Ihr trat er bei, "weil ich es satt hatte, die bestehenden Zustände nur zu kritisieren", schreibt Brockmann auf der Homepage der W.i.R.. Mittlerweile ist er stellvertretender Vorsitzender der Wählergemeinschaft.

Beruflich wirkt der Diplom-Verwaltungswirt als EDV-Koordinator bei der Arge in Mettmann. Die Schicksale der Menschen, denen er dort begegnet, lassen ihn nicht kalt - das zeigte sich jüngst bei einer Podiumsdiskussion vor Unternehmern. Für die Interessen seiner Kollegen setzt er sich ein: Der 43-Jährige ist Personalrat und leitet den Ortsverband Mettmann der Gewerkschaft Komba.

Auch in seiner Freizeit ist Brockmann vielfältig engagiert - als Vorsitzender der Lenneper Karnevalsgesellschaft und Abteilungsleiter beim Rollhockey-Bundesligisten VfB 06/08 Remscheid. Brockmann ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Lennep.

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