Archiv - Aug 21, 2009,2009 - Presseartikel

Politiker sprachen ausführlich über Schulprobleme

Politiker sprachen ausführlich über Schulprobleme
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 21.08.2009

"Die Parteien und die Schulen" - um dieses Thema ging es Mittwochabend in der Denkerschmette. Jürgen Gottmann, Vorsitzender des Remscheider Stadtverbandes "Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft" hatte Vertreter aller politischen Parteien eingeladen, sechs Fragen zu sogenannten Wahlprüfsteinen zu beantworten. Einig waren sich die Politiker, dass trotz sinkender Schülerzahlen alle Grundschulen in Remscheid erhalten werden sollen.

"Das bringt endlich ein ausreichendes Raumangebot", sah Waltraud Bodenstedt (WiR) durchaus Vorteile darin, dass zukünftig weniger Schüler eingeschult werden. Und Jutta Velte (Bündnis 90/Die Grünen) wies auf die Chance hin, die Grundschulen zu Stadtteilzentren entwickeln zu können. Uneins waren die Politiker beim Thema weiterführende Schulen. Während Kai Kaltwasser (CDU) die schwächelnden Hauptschulen durch Förderprogramme aufwerten will, plädierte Hans-Peter Meinecke (SPD) für einen Zusammenschluss von Haupt- und Realschulen. Weiterlesen »

INTERVIEW: "Kultur ist für diese Stadt überlebenswichtig"

INTERVIEW: "Kultur ist für diese Stadt überlebenswichtig"
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 21.08.2009

Für Karl Heinz Humpert (CDU), Vorsitzender des Kulturausschusses in Remscheid, steht fest: Um im Wettbewerb der Städte bestehen zu können, ist Kultur unverzichtbar. An welchen Stellen kann und soll die Stadt Remscheid in Zukunft sparen, um aus ihrer Finanzmisere herauszukommen?

Das ist das beherrschende Thema in diesem Kommunal-Wahlkampf. Dabei wird immer wieder auch die Kultur ins Spiel gebracht. Wieviel Kultur kann und darf sich die Stadt noch leisten? Der RGA sprach mit Karl Heinz Humpert (CDU), Vorsitzender des Kulturausschusses in Remscheid.

Herr Humpert, in welchen Bereichen kann man aus Ihrer Sicht noch an der Kultur in Remscheid sparen?
Karl Heinz Humpert: Erst einmal muss man sich klar darüber sein, dass wir in den vergangenen Jahren schon erheblich gespart haben. Man darf jetzt nicht den Eindruck erwecken, als seien da noch große Zahlen im Spiel - oder man muss die Existenzfrage stellen. Beim Theater sehe ich keine großen Möglichkeiten mehr, ohne die Qualität des Hauses in Frage zu stellen. Weiterlesen »

WAHL: Gunther Brockmann (WiR)

WAHL: Gunther Brockmann (WiR)
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 21.08.2009

Gunther Brockmann (WiR) ist 44 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes. Der Diplom-Verwaltungswirt arbeitet seit 2003 in der Fraktion der Wählergemeinschaft Remscheid, ist zudem Sachkundiger Bürger im Sport- und Sozialausschuss.

Welche Probleme gibt es in Ihrem Wahlbezirk und was wollen Sie möglicherweise gegen diese Probleme unternehmen? Die Probleme in Lennep sind allerseits bekannt. Was ist daher zu tun? Volle politische Unterstützung der sich für Lennep engagierenden Institutionen, Wiederbelebung des Marketingrat Lennep, Schwerpunktbildung Tourismusförderung im Zusammenspiel mit dem "neuen" Röntgen-Museum.

Nennen Sie bitte nur drei konkrete Verbesserungsvorschläge für Remscheid:
1. Errichtung einer bürgernahen, effizienten Stadtverwaltung.
2. Schaffung eines attraktiven Wirtschaftsstandortes.
3. Erarbeitung von politischen Leitbildern für die Zukunft unserer Stadt. Weiterlesen »

Wir sind keine Querulanten

Wir sind keine Querulanten
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 21.08.2009

Nach 45 Minuten platzte Bezirksvorsteher Dr. Heinz-Dieter Rohrweck endgültig der Kragen: "Mit ihrem Amt haben wir nur Stress. Glauben Sie endlich den Lennepern und der Bezirksvertretung." Adressat der deutlichen Worte am Mittwochabend in der Bezirksvertretung war Jürgen Beckmann, der Leiter des Ordnungsamtes.

Stein des Anstoßes waren die abgestellten Wohnwagen und sonstigen Anhänger am Höhenweg und das geforderte Durchfahrverbot für Lkws über 7,5 Tonnen für die Kölner Straße in der Lenneper Neustadt. In beiden Fällen sprach sich Beckmann gegen eine Regelung aus. Derweil beschloss die Bezirksvertretung einstimmig, dass der Verwaltung der Auftrag erteilt wird, Schilder mit den entsprechenden Verboten aufzustellen. Weiterlesen »

Lenneper Politiker sauer auf Ordnungsamt

Lenneper Politiker sauer auf Ordnungsamt
RP - Bergische Morgenpost vom 21.08.2009

Es dauerte nicht lange, und Lenneps Bezirksbürgermeister Dr.Heinz-Dieter Rohrweck (CDU) hatte sich in Rage geredet: "Unterstützen Sie uns doch endlich mal in unserem Begehren. Glauben Sie doch mal den Leuten, die hier wohnen. Wir sind keine Querulanten!" Adressat des Appells war der Leiter des Ordnungsamtes, Jürgen Beckmann, der am Mittwoch bei der Lenneper Bezirksvertretung (BV) zu Gast war. Zwei Themen fielen an diesem Abend in dessen Verantwortungsbereich: dauerparkende Wohnwagen am Höhenweg und das von der BV gewünschte Durchfahrtverbot für Lkw auf der Kölner Straße.

Schon beim ersten Thema rasselten Rohrweck und Beckmann aneinander. Anwohnerin Ursula Hecker und weitere Nachbarn klagen schon lange darüber, dass Wohnwagen dauerhaft am Höhenweg parken und insbesondere Kindern die Sicht versperren. Beckmann sieht darin kein Problem: Die Sichtbeziehungen seien für Kinder ähnlich wie bei hohen Lkw oder Vans. Wer zwischen den Wohnwagen auf die Straße trete, müsse hier ebenso vorsichtig sein wie anderswo auch. Weiterlesen »

Plädoyer für die Gesamtschule

Plädoyer für die Gesamtschule
RP - Bergische Morgenpost vom 21.08.2009

Zwei Stunden lang befassten sich Schulpolitiker von sechs Remscheider Parteien in der Denkerschmette mit "Wahlprüfsteinen", die ihnen von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Thema Schule gestellt wurden. Dabei ging es in der vom GEW-Vorsitzenden Jürgen Gottmann moderierten Informationsveranstaltung vor allem um die Folgen sinkender Schülerzahlen, um die Frage nach einer dritten Gesamtschule sowie die Integration behinderter Kinder.

Sinkende Schülerzahl als Chance

Die Vertreter aller Parteien machten deutlich, dass sie in den sinkenden Schülerzahlen die Chance erkennen, nicht nur mehr Raum für Differenzierungen zu erhalten, sondern auch durch kleinere Lerngruppen Schüler besser fördern zu können. Wegen des Wegfalls der Schulbezirksgrenzen bestehe jedoch die Gefahr, dass einige Schulen wegen sehr großen Zuspruchs sehr große Klassen bilden müssten, andere dagegen mangels Zuspruch in ihrem Bestand gefährdet würden, warnte Hans-Peter Meinecke (SPD). Den derzeitigen Bestand wiederum wollen alle sechs Parteien im Grundschulbereich sichern. Weiterlesen »

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