Archiv - Aug 2009 - Presseartikel

FDP einziger Wahl-Gewinner

FDP einziger Wahl-Gewinner
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 31.08.2009

Freuen konnte sich am Ende vor allem eine Partei: Die FDP, die mit einem Plus von 2,6 Prozent als einzige bürgerliche Partei Wählerstimmen gewinnen konnte. Insgesamt bekamen die Liberalen diesmal 10,4 Prozent und lösen damit im Stadtrat die Grünen als drittstärkste Fraktion im Stadtrat ab. Grund zum Jubeln gab es jedoch auch bei der SPD - und dass, obwohl die Sozialdemokraten mit 31,4 Prozent erneut leichte Stimmenverluste verbuchen mussten. Weiterlesen »

Beate Wilding bleibt Oberbürgermeisterin in Remscheid

Beate Wilding bleibt Oberbürgermeisterin in Remscheid
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 31.08.2009

Was am Anfang nach einer klaren Angelegenheit aussieht, wird am Schluss eine echte Zitterpartie. Für beide Seiten. Beate Wilding sieht zu Beginn des Wahlabends wie die klare Siegerin der OB-Wahl aus - doch im Laufe des Abends schrumpft ihr Vorsprung immer weiter zusammen.

Jochen Siegfried, ihr CDU-Herausforderer, rückt immer näher heran. Erst nach dem vorletzten Wahlbezirk steht fest: Siegfried schafft es nicht. Beate Wilding bleibt Oberbürgermeisterin in Remscheid - mit gerade einmal 592 Stimmen Vorsprung vor ihrem Herausforderer.

Es ist weit nach 21 Uhr, als im Ämterhaus Applaus aufbraust: Mit Familie und engsten Mitarbeitern schreitet Beate Wilding die Treppe hinauf - und lässt sich von Genossen wie Grünen mit frenetischem Applaus feiern. Kurz zuvor hatte dort auch Jochen Siegfried mit seiner Verlobten artigen Applaus bekommen. Ebenso wie WiR-Kandidat Gunther Brockmann stellt sich Siegfried der Öffentlichkeit - auch wenn ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben steht. "Aber es sind Wahlen. Der Souverän hat entschieden", akzeptiert der Unterlegene das Wahlergebnis. Weiterlesen »

Siegfried scheitert an der CDU

Siegfried scheitert an der CDU
RP - Bergische Morgenpost vom 31.08.2009

Knapper als von vielen erwartet verlief dieser Wahlsonntag - zumindest bei der Oberbürgermeister-Wahl. Beate Wilding schaffte nur knapp die Wiederwahl. Jochen Siegfried hat in wenigen Monaten viel erreicht, das verdient Respekt. Dass es dennoch nicht reichte für ihn, hat er seiner Partei zuzuschreiben, die mögliche strategische Allianzen im bürgerlichen Lager lange im Vorfeld verpasste. Dafür gab es auch im Rat jetzt eine Quittung mit heftigen Stimmeneinbußen und dem Verlust vieler Direktmandate. Prominente Ratsherren wie Manfred Schwick verloren ihren Wahlkreis. Die CDU-Fraktion wird kleiner und steht isoliert da. Die FDP hat nach dem guten Resultat alle Trümpfe in der Hand. Sie wird begehrter Gesprächspartner werden, will vernünftige Sachpolitik machen. Eine Ampel für Einzelthemen erscheint möglich. Die Wählergemeinschaft kommt zum dritten Mal in Folge in den Rat und ist dennoch enttäuscht. Ihr Wähler-Reservoir scheint nicht unendlich ausdehnbar. Dafür mischt jetzt auch die Linke mit.

Wilding siegt - CDU trauert

Wilding siegt - CDU trauert
RP - Bergische Morgenpost vom 31.08.2009

Nur wenige hundert Stimmen reichen der Amtsinhaberin der SPD zum Sieg. Bei der Wahl zum Rat ist die CDU der große Verlierer, bleibt aber stärkste Fraktion. Die FDP legt stark zu, die Linke zieht als Fraktion ein. Grüne zufrieden.

Beate Wilding macht es gerne spannend. Schon bei der letzten Kommunalwahl 2004 zitterte sich die SPD-Frau zum Sieg in der OB-Stichwahl gegen Fred Schulz (CDU). Und auch diesmal war bis kurz vor Schluss der Auszählung rechnerisch noch alles möglich. So richtig feiern wollte zunächst also niemand im Lager der SPD. Und als der Abstand zum CDU-Herausforderer Jochen Siegfried zwischenzeitlich immer mehr schrumpfte, keimte auch in der CDU wieder Hoffnung auf. Dass die Auszählung endlos lange dauerte, machte den Abend für alle zur Geduldsprobe. Weiterlesen »

Siegfried: "Habe mein Bestes gegeben"

Siegfried: "Habe mein Bestes gegeben"
RP - Bergische Morgenpost vom 31.08.2009

Mit Applaus und Jubel- Pfiffen wird Beate Wilding um 21.45 Uhr im Ämterhaus empfangen, als sie die Treppe zum Foyer hinaufschreitet. Weiterlesen »

Parteien: So würden sie wählen

Parteien: So würden sie wählen
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 29.08.2009

Wilding, Brockmann oder Siegfried - hier haben die Parteien die Chance, für ihren Wunschkandidaten zu argumentieren. Drei Kandidaten stellen sich zur Wahl und wollen Oberbürgermeister der Stadt Remscheid werden. Im Wahlkampf haben sich Amtsinhaberin Beate Wilding (SPD) und die Herausforderer Gunther Brockmann (WiR) und Jochen Siegfried (CDU) bei vielen Gelegenheiten der Öffentlichkeit präsentiert.

Auch im Remscheider General-Anzeiger ist jeder von ihnen zu Wort gekommen, um sein politisches Konzept vorzustellen und Fragen zur Zukunft der Stadt zu beantworten. Zum guten Schluss haben auch die Remscheider Parteien noch einmal die Möglichkeit, die OB-Frage zu beantworten: Welchen Kandidaten sollen die Wähler am 30. August wählen und warum? Weiterlesen »

Es gab viel Offenheit

Es gab viel Offenheit
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 29.08.2009

"Erfahrungen sind immer besser als Befürchtungen", findet Stadtdirektor und Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz. Aus diesem Grund habe die Stadtverwaltung Mitglieder des Türkischen Kulturvereins an der Kremenholler Straße zur nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 10. September eingeladen.

In den Sommerferien waren im Vereinsgebäude rund 25 Kinder und Jugendliche zu einer Ferienfreizeit einquartiert, die als Probelauf für eine Koranschule dienen sollte. Der Vereinsvorstand hat jetzt einen Antrag gestellt, die Aufenthalte der Kinder dort regelmäßig zu etablieren. "Zunächst haben wir die Freizeit nur befristet, das heißt für drei Wochen in den vergangenen Sommerferien, genehmigt", berichtete Katharina Landorff, Sprecherin des zuständigen Landesjugendamtes in Köln, auf RGA-Anfrage. Weiterlesen »

Wählen, wer künftig regiert

Wählen, wer künftig regiert
RP - Bergische Morgenpost vom 29.08.2009

Am Sonntag, 30. August, ist Kommunalwahl. Gewählt werden der neue Stadtrat, der 54 Sitze hat, die neue Stadtspitze und die Vertreter der vier Bezirksvertretungen. Bis 18 Uhr kann man seine Kreuzchen machen. Insgesamt 88479 Wahlberechtigte, darunter rund 5000 Erstwähler, können an diesem Sonntag über die Zukunft ihrer Stadt entscheiden. Sie wählen den neuen Oberbürgermeister oder die neue Oberbürgermeisterin für sechs Jahre. Für fünf Jahre werden der Stadtrat und die vier Bezirksvertretungen gewählt. In Remscheid gibt es 57 Urnenwahllokale. Auf der Wahlbenachrichtigung, die zur Wahl mitzubringen ist, ist vermerkt, wo der einzelne wählen kann.

Es kandidieren drei Bewerber für das Oberbürgermeisteramt: die jetzige Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD), Jochen Siegfried (CDU) und Gunther Brockmann (Wählergemeinschaft in Remscheid, W.i.R.). Ein Stimmzettel gilt nur dieser Wahl. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält - bei gleicher Stimmzahl entscheidet das Los, eine Stichwahl gibt es nicht mehr. Weiterlesen »

Bahnhof - Ärger über Kot vor der Haustür

Bahnhof - Ärger über Kot vor der Haustür
RP - Bergische Morgenpost vom 29.08.2009

Die Kritik über die Zustände im Umfeld des neuen Hauptbahnhofes reißt nicht ab. In der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid berichtete eine Anwohnerin des Hochhauses Freiheitstraße 1 über Belästigungen durch Lärm und Dreck.

Das Wohnhaus der Gewag grenzt an den neuen Bahnhofsgarten. Hier, so berichtete die Bürgerin, fanden an langen Sommerabenden zuletzt Trinkgelage bis tief in die Nacht hinein statt. In Ermangelung einer öffentlichen Toilette, für deren Benutzung nicht bezahlt werden muss, werde die Notdurft in den Hauseingang oder an den Wänden verrichtet. Auch Exkremente finden die Bewohner häufiger vor ihrer Treppe. "Es stinkt, wenn wir das Fenster aufmachen." Belästigt fühlen sich die Anwohner auch durch die Skaterszene, die den Bahnhofplatz als ideales Gelände erkannt hat. Das Aufprallen der Rollbretter bei Sprüngen sei eine massive Lärmbelästigung. Der Streetworker der Stadt sehe keinen Grund, die Jugend zu vertreiben. "Der sagt, die dürfen da sein." Weiterlesen »

WAHL: Waltraud Bodenstedt (WiR)

WAHL: Waltraud Bodenstedt (WiR)
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 27.08.2009

Waltraud Bodenstedt (WiR) ist 64 Jahre alt und hat einen erwachsenen Sohn. Die Diplomfinanzwirtin arbeitet in der Konzernprüfung. Seit 1999 arbeitet sie in der Fraktion, seit 2004 ist Bodenstedt Mitglied im Rat und in der Bezirksvertretung Lüttringhausen.

Welche Probleme gibt es in Ihrem Wahlbezirk und was wollen Sie dagegen unternehmen? Städtebauliche Entwicklung: Lüttringhausen Zentrum (Gertenbachstraße, Schulstraße). Zusammenführung aller Akteure mit ihren vielfältigen Ideen. Verkehrssituation Eisernstein: Umsetzung des Kreisverkehrs durch bessere Positionierung in der Regionalplanung. Gewerbegebiet Blume: Umsetzung des Bebauungsplanes durch Überzeugungsarbeit bei den Grundbesitzern und Gegnern. Weiterlesen »

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