Archiv - Leserbrief

Hoffentlich sagt Düsseldorf "nein"

Hoffentlich sagt Düsseldorf "nein" 15.10.2011

Leserbrief von Günter Keim, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Es wird an der Blume eine riesige Fläche versiegelt (erstickt). Dem Einzelhandel in den umliegenden Städten wurde eine Verkaufssteigerung in Aussicht gestellt, das wurde aber dann doch auf drei Prozent Verlust eingeschränkt, mittlerweile sind es schon fünf Prozent, und das steigert sich noch weiter. Es wäre interessant zu erfahren, welche Firmen am Bau beteiligt sind. Bergische Firmen doch bestimmt nicht. Das sind doch sicher Firmen, die den Herren bei McArthurGlen genehm sind und in ihren Kostenrahmen passen. Dann stellt sich auch die Frage nach dem Baustellenverkehr. Über welche Straße wird Baumaterial und Aushub gefahren? Oder wird ohne Keller gebaut? Hoffentlich sagt Düsseldorf "Nein".

Die Zeiten ändern sich

Die Zeiten ändern sich 15.10.2011

Leserbrief von Angelika Hoppe, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Was ist denn so toll an der Alleestraße? Um gemütlich zu flanieren, ist sie zu steil, es zieht immer wie Hechtsuppe und die Geschäfte sind auch oft nicht das Gelbe vom Ei. Das Allee-Center ist zum Flanieren zu eng, und ich bekomme Platzangst, wenn es voll ist. Diese Tatsachen sprechen nur für das DOC. Zudem es wirklich Auswärtige anlocken wird, was Remscheid alleine geldmäßig gut brauchen kann. Die Zeiten ändern sich, man kann nicht immer Altem oder Gewohntem nachtrauern. Sonst hätten wir noch Tante-Emma-Läden.

Neider von außerhalb

Neider von außerhalb 15.10.2011

Leserbrief von M. Mahlke, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Das DOC ist die letzte Chance für Remscheid, wenn es mehr als die Schlafstadt von Wuppertal sein soll. Der Widerstand gegen das DOC außerhalb von Remscheid ist so groß, weil damit Remscheid eine Chance erhält, über die Region hinaus bekannt zu werden.

Ein klares Nein

Ein klares Nein 15.10.2011

Leserbrief von Thomas Hänsel, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Wenn ich mich im Internet oder den Remscheider Zeitungen zum DOC informieren will, so finde ich nur Pro-Stimmen. Was is passiert? Weiterlesen »

Eine Chance

Eine Chance 15.10.2011

Leserbrief von Torsten Schneider, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Aufgrund der demographischen und strukturellen Entwicklung ist in Remscheid in den kommenden Jahren mit einem erheblichen Bevölkerungsrückgang zu rechnen. Die Kosten der Infrastruktur zum Beispiel für Wasserversorgung, Straßenreinigung, et cetera verteilen sich auf weniger Einwohner und es ist mit einem Anstieg der finanziellen Lasten für Eigentümer und Mieter zu rechnen. Ich sehe die Investition des DOC auch als einmalige Chance, dem Trend der negativen Stadtentwicklung zumindest entgegenzuwirken. Dies ist für die Allgemeinheit, aber auch für jeden Einzelnen von Vorteil!

Eine knifflige Entscheidung

Eine knifflige Entscheidung 15.10.2011

Leserbrief von Bernd Preuß, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Kurz vor der Wahl kommen Vorschläge auf, die man schon längst hätte prüfen sollen, und zwar, ob man das DOC nicht woanders bauen könnte als an der Blume, beispielsweise auf dem ehemaligen BSI-Gelände. In diesem Fall frage ich mich, warum die "hohen Herren" (und Damen) erst jetzt mit solchen Vorschlägen kommen. Ein DOC auf dem ehemaligen BSI-Gelände an der Presover Straße wäre gar nicht so schlecht. Es würde das Brückencenter mehr in die Stadt rücken, und auch der Nordsteg würde Sinn machen, denn so würde man den Weg aus der City zum Hauptbahnhof auf das DOC gucken, statt auf eine Industriebrache. Mein e Meinung: DOC ja, aber nicht an der Blume. Von daher ist das eine knifflige Entscheidung.

Die Katze im Sack?

Die Katze im Sack? 14.10.2011

Leserbrief von Bardo Reinke, Wuppertal (im Remscheider General-Anzeiger)

Wie können denn Parteien für etwas werben, wenn sie noch nicht einmal alle Informationen haben? Hier soll wohl die Katze im Sack verkauft werden! Wer bezahlt denn die Verkehrsumgestaltung? Wie teuer wird das Versiegeln der Ackerböden und das Auffangen von Unter- und Oberflächenwasser? Warum soll das Ganze außerhalb des Stadtkerns von Lüttringhausen gegen die Agenda 2010 erfolgen? Weiterlesen »

Das war´s dann wohl

Das war´s dann wohl 14.10.2011

Leserbrief von Peter J. Rörig, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Tschüss DOC, das war´s dann wohl! Was ein Laie sich ohne großen Gedankenaufwand vorstellen konnte, hat dieses Gutachten bestätigt. Die bestehenden Straßen können den durch ein DOC verursachtes zusätzliches Verkehrsaufkommen nicht bewältigen. Und da Remscheid Pleite ist und keine Kredite aufnehmen darf, der Bund sich mit Sicherheit nicht an der Finanzierung beteiligen wird, das Land den Plänen ohnehin negativ gegenübersteht, der Investor berechtigterweise nur an seinem Gewinn interessiert ist und die zusätzlichen Millionen wahrscheinlich nicht in seinem Etat vorgesehen hat, gibt es niemanden, der die zusätzlich benötigten Bauwerke bezahlen kann oder will. Wenn die Verantwortlichen ehrlich wären, würden sie spätesten jetzt die Bürgerbefragung abblasen und zumindest einen Teil der dadurch unnötigerweise verursachten Kosten nicht entstehen lassen. Wie viel hat diese Verkehrsuntersuchung eigentlich gekostet? Liege ich falsch, wenn ich unterstelle, dass auch diese Kosten wieder zu Lasten der Remscheider Bürger gehen, egal ob sie für oder wider ein DOC an dieser Stelle sind?

Bürger sollen sich besinnen

Bürger sollen sich besinnen 14.10.2011

Leserbrief von Friedhelm Reska (im Remscheider General-Anzeiger)

Was haben die Remscheider Bürger ihren Planern und Politikern angetan, dass diese nun auch die Stadt verlassen und die kleineren Nebenzentren wie Lüttringhausen und Lennep opfern für ein Pseudodorf auf der Wiese? Die Remscheider Bürger sollten sich besinnen und den gewählten Stadtplanern eine Chance geben, sich ihrer Wahlbezirke zu erinnern, in denen es viel zu bewahren, zu erneuern und umzugestalten gibt für die Zukunft. Es scheint so, dass jeder Glaube an eine Zukunft der Remscheider Innenstadt aufgegeben wurde! Es sind sicher viele Einzelhandelsprobleme sichtbar, j insbesondere zu erkennen an den Leerständen. Wurde aber ernsthaft und mit Herzblut ein Konzept zur Umstrukturierung gefasst und ein "Masterplan" der kleinen Schritte aufgelegt? Nein - Stadtplanung ist verkommen unter dem "Zeichenstift des Investitionsscheckbuches von Großinvestoren". Statt Planung erliegt die Politik dem schönen Schein des Selbstbetrugs. Ein "DOC" auf der grünen Wiese ist nichts weiter als ein "Dimensionierter Ordentlicher Containerbahnhof" für Überproduktion aus Fernost. Weiterlesen »

Die Pluspunkte überwiegen

Die Pluspunkte überwiegen 14.10.2011

Leserbrief von Uschi Hecker, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Designer Outlet-Center

In Bezug auf das geplante DOC habe ich so viele unqualifizierte Äußerungen gehört und gelesen, angefangen von Bürgern bis hinauf in die Landesregierung, dass ich mich bemüßigt fühle, etwas dazu zu sagen. Es ist mir unverständlich, dass man das Für und Wider nicht gegeneinander aufwiegt. Die Pluspunkte überwiegen meiner Meinung nach und zwar: 1. Gewerbesteuereinnahmen 2. Schaffung von Arbeitsplätzen 3. Bindung von Kaufkraft 4. Erschließung von neuer Kaufkraft 5. Belebung von Lennep, Lüttringhausen und Remscheid.

Beim Bau des DOC fließt die Gewerbesteuer auf jedem Fall. Arbeitsplätze werden geschaffen - auch 400 Arbeitsplätze , die nicht - wie oftmals behauptet - minderwertig sind. Heute bereits sind u. a. viele Arztpraxen auf 400 Euro-Kräfte angewiesen. Weiterlesen »

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