Archiv - Leserbrief

DOC - Warum?

DOC - Warum? 13.10.2011

Leserbrief von Thomas Hänsel, Remscheid (im Lüttringhauser Anzeiger)

Wenn ich mich im Internet oder den Remscheider Zeitungen zum DOC informieren will, so finde ich nur Pro-Stimmen. Was is passiert?

Ich erinnere mich nur daran, dass unser ehemaliger OB Fred Schulz wegen der Blume-Bebauung abgewählt wurde. Grüne und SPD haben damals eine erfolgreiche Kampagne gefahren. Doch jetzt: Wendehälse, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Oder hat der neue Investor im Rathaus der klammen Stadt Remscheid einen Geldkoffer vergessen? Opposition gibt es im Rat ja auch nicht. Der Heimatbund hat wohl auch partizipiert, ist ganz still geworden, selbst der Marketingrat Lüttringhausen fällt seinen Einzelhandelsmitgliedern in den Rücken. Nachtigal ick hör dir trapsen, wenn man aus der Satzung des ML folgendes liest (Zitat auszugsweise):

§ 2 Zweck, Aufgaben, Bestimmung Weiterlesen »

Ohne Not Natur opfern

Ohne Not Natur opfern 13.10.2011

Leserbrief von Richard Sindel, Remscheid (im Lüttringhauser Anzeiger)

Nachdem ich den Leserbrief von Alexander Röhrig gelesen habe, hat es mich doch noch mal bewogen, zu diesem Thema etwas nachzureichen. In einer der letzten Wochen war ja Papst Benedikt in Deutschland und hat im Bundestag geredet. Diese Rede könnte man auch so im Wortlaut an die Remscheider Stadtverordneten richten. Er sagte nämlich, ich zitiere: „Erst die Geschichte von König Salomon. Gott hatte dem jungen König bei seiner Thronbesteigung eine Bitte freigestellt: Was will sich der junge Herrscher in diesem wichtigen Augenblick erbitten? Erfolg- Reichtum- langes Leben- Vernichtung der Feinde? Nein nicht um diese Dinge bittet er. Er bittet „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht.“ Die Bibel will uns damit sagen, worauf es für einen Politiker letztlich ankommen muss. Sein letzter Maßstab und der Grund für seine Arbeit als Politiker darf nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein. Die Politik muss Mühen um Gerechtigkeit sein, und so ist die Grundvoraussetzung für Friede geschaffen. Weiterlesen »

Das Herz sprechen lassen und wählen gehen!

Das Herz sprechen lassen und wählen gehen! 13.10.2011

Leserbrief von Alice Heuft, Remscheid (im Lüttringhauser Anzeiger)

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, das man Geld nicht essen kann." Dieses Zitat stammt aus einerProphezeiung des kanadischen Stammes der Cree. Liebe Remscheider, dieses Zitat fällt mir immer wierder ein, wenn ich Nachrichten von dem geplanten DOC an der Blume lese. Ich bitte jeden Bürger unserer Stadt, sich kurz mal Zeit zu nehmen und in sich zu gehen, was dieses neue geplante Center für uns bedeutet. Brauchen wir wirklich noch mehr Marken-T-Shirts, Kleider, Hosen, Parfum, Schuhe aus dem Designer-Bereich, um noch besser vor unseren Mitmenschen dazustehen? Anzugeben? Oder mit Schnäppchen zu prahlen? Wir leben im absoluten Überfluss, wenn wir uns mit dem Rest der Weltbevölkerung vergleichen. Brauchen wir immer noch mehr? Ich kann nicht mehr als ein Auto fahren, einen Kühlschrank, einen Kochherd, eine Waschmaschine, einen Fernseher, einen PC benutzen. Wir haben eine großes Angebot an Fachgeschäften. Wozu noch ein Outlet-Center? Für einige Arbeitsplätze, wovon wir nicht wissen, ob sie überhaupt erhalten bleiben. Siehe in den letzten Tagen mal wieder "Nokia"? Wir geben dafür intakte Natur auf. Weiterlesen »

Lüttringhausen und das DOC

Lüttringhausen und das DOC 13.10.2011

Leserbrief von Wolfgang Zimmermann, Remscheid (im Lüttringhauser Anzeiger)

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus; nicht nur ein geflügeltes Wort, sondern in der Tat für Remscheid eine realistische Wahrheit. Die Bürgerinnen und Bürger erhielten zwischenzeitlich die Wahlbenachrichtigungen, mit denen wir alle aufgefordert werden, über Ja oder Nein am 16. Oktober 2011 zum Engagement für das vieldiskutierte DOC abzustimmen. Als verantwortungsbewusster Staatsbürger wollte ich mir schon ein eigenes Bild von dem machen, worüber ich befinden soll. Also fuhr ich am Montag, dem 26. September 2011, mit einem guten Freund nach Roermond. Diese Inaugenscheinnahme des dort befindlichen DOC hat auf mich einen enorm nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Wollen wir hier im Bergischen Land nicht weiter zur Kleinstadt bzw. zur Schlafstadt umliegender Nachbarzentren hin mutieren, ist eine Zukunft mit dem DOC die letzte aller Chancen für unseren Ort. Andere Gelegenheiten zum Durchstarten haben wir mit Ausnahme des Alleecenters alle in typisch bergischer Dickköpfigkeit ganz konservativ weggebügelt, weil wir ja nur an uns und nicht an nachfolgende Generationen denken! So war ich dann am Donnerstag, dem 29. Weiterlesen »

Ich bin es leid!!!

Ich bin es leid!!! 13.10.2011

Leserbrief von Ursula Ruthenberg-Friedrichsen, Remscheid (im Lüttringhauser Anzeiger)

Ich bin es leid, dass der Lüttringhauser Anzeiger ständig seitenweise gegen das DOC schreibt.
Ich bin es leid, dass ältere Männer über 70 Jahren meinen, dass Sie mit diesen Artikeln und Kommentaren die Meinung der Lüttringhauser Bürger beeinflussen können.
Ich bin es leid, dass diese älteren Herren welche schon alle ihre Pensionen und Renten sicher haben, sich mit allen Mitteln gegen eine Veränderung im Bereich der Blume wehren und damit die Zukunft der jüngeren Generationen in Remscheid verbauen.

Ich bin es jedoch nicht leid am Sonntag für das DOC zu stimmen!!!

Wilding versprach grüne Blume

Wilding versprach grüne Blume 13.10.2011

Leserbrief von Jens Dohrendorf, Remscheid (im Lüttringhauser Anzeiger)

Seit Wochen verfolge ich das Für und Wider des DOC. Die Befürworter, Parteien und Institutionen, haben nur Hoffnungen, keine reellen Gutachten oder ähnliches. Die Gegner prüfen Gesetze, holen sich Gutachten ein, reden mit anderen DOC-Gemeinden über positive und negative Seiten und machen diese publik. Dabei entsteht der Eindruck, dass der Bürger über den Tischgezogen werden soll! Ich bin der Meinung, dass ein DOC, wie in Roermond, in Remscheid nicht klappen kann. Die Wege zu den Innenstädten sind zu Fuß zu weit, und wenn jemand fährt, dann gibt es zu wenige Parkplätze. Und wie soll das Verkehrsproblem gelöst werden? Wenn auf der A1 Stau ist, ist auch in Lennep und Lüttringhausen Stau. Man rechnet mit 3.000.000 Kunden pro Jahr, macht 250.000 pro Monat. Wo sollen die alle hin? Besonders an Samstagen und vor Feiertagen wir pures Chaos herrschen. Gehen wir mal davon aus, verkehrspolitisch und verwaltungspolitisch gibt es eine Genehmigung und das DOC wird, leider, gebaut. Die Innenstädte sind verödet, es wurden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen. Die Kunden kommen nicht. Nach zehn Jahren schließt das DOC. Was haben wir? Weiterlesen »

Wir sollten die Chance nutzen

Wir sollten die Chance nutzen 13.10.2011

Leserbrief von Uschi Hecker, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

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DOC ja, aber nicht an der Blume

DOC ja, aber nicht an der Blume 13.10.2011

Leserbrief von Jens Dohrendorf, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Seit Wochen verfolge ich das Für und Wider des DOC. Die Befürworter, Parteien und Institutionen, haben nur Hoffnungen, keine reellen Gutachten oder ähnliches. Die Gegner prüfen Gesetze, holen sich Gutachten ein, reden mit anderen DOC-Gemeinden über positive und negative Seiten und machen diese publik. Dabei entsteht der Eindruck, dass der Bürger über den Tischgezogen werden soll! Ich bin der Meinung, dass ein DOC, wie in Roermond, in Remscheid nicht klappen kann. Die Wege zu den Innenstädten sind zu Fuß zu weit, und wenn jemand fährt, dann gibt es zu wenige Parkplätze. Und wie soll das Verkehrsproblem gelöst werden? Wenn auf der A1 Stau ist, ist auch in Lennep und Lüttringhausen Stau. Man rechnet mit 3.000.000 Kunden pro Jahr, macht 250.000 pro Monat. Wo sollen die alle hin? Besonders an Samstagen und vor Feiertagen wir pures Chaos herrschen. Gehen wir mal davon aus, verkehrspolitisch und verwaltungspolitisch gibt es eine Genehmigung und das DOC wird, leider, gebaut. Die Innenstädte sind verödet, es wurden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen. Die Kunden kommen nicht. Nach zehn Jahren schließt das DOC. Was haben wir? Weiterlesen »

Gibt es nicht genug Leerstände?

Gibt es nicht genug Leerstände? 13.10.2011

Leserbrief von Thomas Hänsel, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Wenn ich mich im Internet oder den Remscheider Zeitungen zum DOC informieren will, so finde ich nur Pro-Stimmen. Was is passiert? Ich erinnere mich nur daran, dass unser ehemaliger OB Fred Schulz wegen der Blume-Bebauung abgewählt wurde. Grüne und SPD haben damals eine erfolgreiche Kampagne gefahren. Doch jetzt: Wendehälse, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Oder hat der neue Investor im Rathaus der klammen Stadt Remscheid einen Geldkoffer vergessen? Opposition gibt es im Rat ja auch nicht. Der Heimatbund hat wohl auch partizipiert, ist ganz still geworden, selbst der Marketingrat Lüttringhausen fällt seinen Einzelhandelsmitgliedern in den Rücken. Grundsätzlich ist die Idee ja nicht verwerflich, aber man muss es an der lang umkämpften Blume sein? Haben wir nicht schon genug Leerstand in Lennep und Lüttringhausen? Dazu kommt, dass seit Bestehen der neuen Autobahnauffahrt an der Blume regelmäßig Stau vom Eisernstein bis Lennep ist, weil die Ampelschaltung unzulänglich aufeinander abgestimmt ist. Aber ein Designer-Outlet-Center, was muss ich darunter verstehen? Designer-Mode für kleines Geld, Vorjahresware verramscht? Weiterlesen »

Effektiv einkaufen

Effektiv einkaufen 13.10.2011

Leserbrief von Wolfgang Görtz (im Remscheider General-Anzeiger)

Es sind die, die dafür sorgen, dass es weiter geht, die die morgens um 6 Uhr aufstehen, sechs bis zehn Stunden unterwegs sind, Häuser und Büros bauen, Maschinen konstruieren, die die Alte und Behinderte pflegen. Können und sollen sie in der Kaiser-Wilhelm-Straße, der Sebastian-Bach-Straße oder Paul-Krause-Straße nach netten Angeboten Ausschau halten? Vielleicht. In der Regel ist es so, dass sie abends und samstags innerhalb von ein paar Stunden das, was sie für das Leben und ihre Freizeit brauchen, konzentriert und effektiv einkaufen müssen. Sie möchten dies gerne mit Spaß tun. Sind das Argumente für ein DOC? Ich meine: ja.

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