Archiv - Leserbrief

"Sinnloser" Weg dient der Kultur - Bismarckturm

"Sinnloser" Weg dient der Kultur - Bismarckturm 21.12.2011

Leserbrief von Angelika Hoppe (im Remscheider General-Anzeiger)

Die Stadt Remscheid pflastert einen schmalen Weg zum Eingang des Bismarckturmes, um Geld zu sparen. Durch den Weg und den dann links und rechts gesäten Rasen werden die städtischen Kosten für die Pflege wesentlich verringert. Weiterlesen »

Nur schwer erträglich

Nur schwer erträglich 22.11.2011

Leserbrief von Dr. Hartmut Pätzhold, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Der Bericht über die von einigen Politikern angezettelte Diskussion über die Notwendigkeit von Behindertenparkplätzen in Lennep ist wegen der in ihm zum Ausdruck kommenden diskriminierenden Tendenz nur schwer erträglich. Herr Kirchner von der W.i.R. steht offenbar tagtäglich rund um die Uhr auf dem Munsterplatz, denn er weiß genau, dass die Parkplätze noch nie von Behinderten benutzt wurden. Der Bezirksbürgermeister von der CDU beruft sich auf Hörensagen, wenn er das Gleiche für zwei Behindertenparkplätze vor dem ehemaligen Plus behauptet. Die Umwidmung in normale Parkplätze soll mehr Leben in die Altstadt bringen, das man von Behinderten offenbar nicht erwarten kann. Außerdem müssen wohl gesunde, gehfähige Menschen besonders nahe an die Geschäfte heranfahren können. Wenn man schon glaubt, dass die Behindertenparkplätze auf dem Munsterplatz wegen des Gefälles für Rollstuhlfahrer ungeeignet sind, dann muss die Frage lauten, welche Stelle geeigneter wäre. Weiterlesen »

Ein Plädoyer für Kreisel

Ein Plädoyer für Kreisel 29.10.2011

Leserbrief von Prof. Dr.-Ing. Ernst Groß-Hardt, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Jeder Autofahrer kennt das: Die Ampel zeigt rot und die Kreuzung ist leer, weil auch die anderen Autos rechts und links sowie geradeaus rot haben. Noch ärgerlicher als diese irrsinnige Situation ist es, wenn man spätabends oder nachts vor einer roten Ampel steht und weit und breit kein Auto zu sehen ist. Weiterlesen »

Keine Alternative zur Blume

Keine Alternative zur Blume 15.10.2011

Leserbrief von Eija Tirkkonen, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Es ist richtig, dass Naturflächen geschützt und Flächenfraß gestoppt werden müssen, - aber nicht ohne wenn und aber. Die Vorteile müssen nüchtern gegenüber den Nachteilen abgewogen werden. Zur Wahl steht nur dieses eine DOC des Investors McArthurGlen. Das DOC kann wegen der Flächengröße und des erheblichen Verkehrsaufkommens nur auf der Blume realisiert werden. Andere Investoren sind weit und breit nicht in Sicht, was allerdings nicht bedeutet, dass das DOC nicht als Zugpferd für andere Investoren auch für die Remscheider Innenstadt dienen kann. Es geht nicht nur um die 800 unmittelbaren Stellen im DOC, sondern etliche weitere z.B. in der Gaststätten- und Beherbergungsbranche. Im wirtschaftsschwachen Roermond lag die Arbeitslosigkeit über dem niederländischen Durchschnitt. Die konnte nach der Ansiedlung des DOCs auf den Wert des übrigen Landes gesenkt werden.

Signal für die Wirtschaftswelt

Signal für die Wirtschaftswelt 15.10.2011

Leserbrief von Ute Kurzer, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Dem Mutlosen gehört die Niederlage. Wir haben die Chance einem Investor eine Gewerbefläche anzubieten, die mit ihrer Lage direkt an der Autobahn mit Sicherheit nicht als Naherholungsgebiet bezeichnet werden kann. Am Sonntag werden die Remscheider ein Signal an die Wirtschaftswelt senden. Am Montag wird diese ihren Blick auf Remscheid richten, oder sie wird sich von der Stadt abwenden. In diesem Fall würde jeder Autofahrer, der an Remscheid vorbeifährt, auch weiterhin eine grüne Wiese sehen und sich fragen: Wieso baut man für diese Hundewiese extra eine Ausfahrt?

Für den Ansturm nicht gerüstet

Für den Ansturm nicht gerüstet 15.10.2011

Leserbrief von Tina Witte-Hungerbach, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Hat man auch den absoluten Verkehrs-Supergau berücksichtigt? Alle Knotenpunkte sind doch jetzt schon restlos überfüllt. Wie werden die erwarteten 2- bis 4 Millionen Kunden anreisen? Aus dem Sauerland/Westerwald kommend wird dir Kreuzung Rader-/Ringstraße staumäßig betroffen sein. Aus Wuppertal kommend die Kreuzung Eisernstein, der Verkehr schleppt sich dann die Blombachtalbrücke/Linde/Barmer Straße/Lindenallee entlang. Aus Hückeswagen, Gummersbach und Remscheid kommend wird die Trecknase vollkommen überfüllt sein. Und ganz zu schweigen vom Rückstau auf den Autobahnauf- und abfahrten. Wir werden uns noch alle umschauen. Lennep und Lüttringhausen sind absolut nicht für diesen Massenansturm geeignet!

Gegen den negativen Trend

Gegen den negativen Trend 15.10.2011

Leserbrief von Torsten Schneider, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Aufgrund der demographischen und strukturellen Entwicklung ist in Remscheid in den kommenden Jahren mit einem erheblichen Bevölkerungsrückgang zu rechnen. Die Kosten der Infrastruktur zum Beispiel für Wasserversorgung, Straßenreinigung, et cetera verteilen sich auf weniger Einwohner und es ist mit einem Anstieg der finanziellen Lasten für Eigentümer und Mieter zu rechnen. Ich sehe die Investition des DOC auch als einmalige Chance, dem Trend der negativen Stadtentwicklung zumindest entgegenzuwirken.

Ein klares Nein

Ein klares Nein 15.10.2011

Leserbrief von Thomas Hänsel, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Wenn ich mich im Internet oder den Remscheider Zeitungen zum DOC informieren will, so finde ich nur Pro-Stimmen. Was is passiert? Weiterlesen »

Ast wird abgesägt

Ast wird abgesägt 15.10.2011

Leserbrief von Hans Gerd Göbert (in der Bergischen Morgenpost)

Bei unser aller Vorfreude auf eine wahrscheinlich überwältigende Zustimmung der Bürger zum DOC - ein paar Fragen werden dennoch gestattet sein:

Warum haben die Befürworter aus Wirtschaft und Verwaltung eigentlich nicht den gleichen Einsatz an den Tag gelegt, als es damals darum ging, aus der Blume ein Gewerbegebiet zu machen? Ist Ihnen nicht bewusst, dass sie nun einen der letzten Äste absägen wollen, auf dem sie sitzen? Waren und sind es nicht die gleichen Protagonisten, die einmal pro Monat den Ruf nach der Schaffung von neuen Gewerbegebieten erschallen ließen? Ist ihnen entgangen, dass Gleisdreieck, Erdbeerfelder Borner Straße, Mixsiepen und andere zu den Akten gelegt werden mussten und die Fläche am Bahnhof Lennep niemand haben will? Haben sie ignoriert, dass damit für immer Schluss mit Gewerbeerweiterungen in Remscheid sein wird? Von Brachen, die so recht keiner möchte, einmal abgesehen. Weiterlesen »

Intriganten

Intriganten 15.10.2011

Leserbrief von Manfred Zenk, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Morgen, Sonntag, soll ich einen „Doc“ wählen. Mittlerweile weiß ich, dass es sich nicht um den legendären Gefährten eines berühmten Sheriffs aus dem Wilden Westen Amerikas handelt, sondern um ein „Designer Outlet-Center“. Vom Allee-Center leite ich ab, dass es in der Nähe einer Designer Outlet-Straße gebaut werden soll. Lüttringhauser Ureinwohner klären mich auf, es solle auf der Blume entstehen.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, frage ich ein Lexikon. Unter „Designer“ finde ich neben den Erklärungen Zeichner und Konstrukteur auch Intrigant, „Outlet“ heißt Ab- oder Auslauf. Also ist ein wohl ein Auslaufzentrum für Intriganten gemeint, sinniere ich und bin irritiert: Warum wird denn so etwas mit einer großen römischen Eins mit rotem Herzen daneben beworben?

Und außerdem: sollen doch die Intriganten woanders ihren Auslauf planen, wir wollen solche Leute hier nicht haben. Ich werde ihr Zentrum bei uns nicht wählen.