Archiv - Leserbrief

Kann Remscheid diese Chance ungenutzt lassen?

Kann Remscheid diese Chance ungenutzt lassen? 30.09.2011

Leserbrief von Klaus Schmidt (im Remscheider General-Anzeiger)

Weil die Bekleidungsgeschäfte auf der Alleestraße geschlossen wurden, oder bald schließen werden, soll das Designer-Outlet-Center abgelehnt werden? Nach dem Motto: Wenn wir schon das Eine nicht haben, dann wollen wir auch das Andere nicht? Wo bleibt da die Logik? Was ist der wahre Grund für die Ablehnung? Kann die Stadt diese Chance auf Steuereinnahmen und Arbeitsplätze ungenutzt lassen? Nein! Und ich hoffe, das die Remscheider dies bei der kommenden Abstimmung deutlich machen.

Türkische Staatsbürgerin darf nicht wählen

Türkische Staatsbürgerin darf nicht wählen 29.09.2011

Leserbrief von Turgut Gökay (im Remscheider General-Anzeiger)

Als ich am vergangenen Samstag meinen Briefkasten leerte, fand ich eine Wahlbenachrichtigung für oder gegen ein DOC in Remscheid. Neben den ganzen Reklame-Blättern suchte ich nach einer zweiten Karte für meine Frau! Die Mühe war vergebens, meine Frau ist türkische Staatsbürgerin und hat somit keine Wahlbenachrichtigung erhalten. Wir reden nicht über Landtags- oder Bundestagswahlen, sondern über ein Outlet-Center, das evtl. in Remscheid eröffnet werden soll. Wieviel Ignoranz und Gleichgültigkweit muss in den Köpfen der Verantwortlichen vorgehen, die darüber entscheiden, ob sogenannte "Mitbürger" an einer Wahl teilnehmen dürfen oder nicht? Man muss sich mal vorstellen, Dutzende von Ausländern, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, aber ein Gewerbe in Remscheid betreiben, dürfen nicht mitentscheiden, wie ihre Zukunft aussehen wird. Handwerkskammerbeiträge, Gewerbesteuer, usw. werden aber gerne von der Stadt angenommen. Weiterlesen »

Wieviele Fenster sind künftig zugeklebt?

Wieviele Fenster sind künftig zugeklebt? 28.09.2011

Leserbrief von C. Windgaßen (im Remscheider General-Anzeiger)

Und wieder wurden der Presse die tollen Chancen durch die Ansiedlung von 100 bis 130 Läden in einem solchen Zentrum vorgestellt. Hochbezahlte Marketing-Leute dürfen nicht müde werden, die Werbetrommel zu rühren und ihre Zuhörer über künftige Arbeitsplätze (wieviele gehen denn verloren?) zu füttern. Und der Kaufkraft-Entzug von höchstens fünf Prozent wird fröhlich auf die Einzelhandelsbranche bezogen, damit er bei den betroffenen Geschäften nicht wesentlich höher zu Buche schlägt. Die Werbeleute verstehenes, "schnäppchengeile" Zeitgenodssen anzusprechen.

Wieviele Schaufenster künftig zugeklebt sein könnten? Wen interessiert das? Und ob Bekleidung künftig nur noch per Auto eingekauft werden können, weil in Wohnungsnähe keine Läden mehr existieren können, schert doch McArthurGlen nicht. Hoffentlich schreiben die Remscheider Bürger am 16. Oktober Geschichte und schmettern die Outlet-Pläne ab.

Lasst euch nichts vorgaukeln

Lasst euch nichts vorgaukeln 28.09.2011

Leserbrief von Helga Degenhardt (im Remscheider General-Anzeiger)

Leute, lasst euch nicht verschaukeln:
Man will uns nur was vorgaukeln!
Wenn alles geklappt hätte so wunderbar,
wo blieb die ganze Käuferschar,
als noch Vogel, Sinn, Strauß, Karstadt waren da?"

Geht auf Distanz

Geht auf Distanz 27.09.2011

Leserbrief von Friedhelm Reska (im Remscheider General-Anzeiger)

Was der russische Potemkin vor ca. 200 Jahren zum Besuch der Zarin Katharina seinen Dörfern verordnet hat, nämlich "vorne top und hinten flop", zeigt auch das Hinterhofbild eines DOC. Die Zufahrtswege zu den "Anlieferungshallen" von Klamotten aus der Überproduktion aus Asien sind containergerecht gestaltet. Natürlich müssen Überseecontainer schnell geleert werden, um dann weiter Ware anzukarren, die von markengläubigen Verbrauchern drngend getragen werden sollten! Die Fronten der "Auslieferungshallen" bedienen sich ideenkonform des Bergischen Gebäude-Markenzeichens: Fassaden aus Schiefer und Sprossenfenster! Schade, dass hier mit vorgetäuschtem Kulturbewusstsein eine vorhandene Landschaftskultut zerstört werden soll. Weiterlesen »

I love BoD - Blume ohne DOC

I love BoD - Blume ohne DOC 26.09.2011

Leserbrief von Adelheid Kuh

Der Erhalt und die Pflege der natürlichen Umwelt ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Kommunalpolitik. Sie erhöht die Aufenthaltsqualität, den Freizeitwert und die Attraktivität einer Stadt. Zugleich darf nicht vergessen werden, der Klimaschutz ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Weiterlesen »

Bürgermeinung zum DOC

Bürgermeinung zum DOC 23.09.2011

Leserbrief von Carsten Wohlfahrt, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Ich bin 40, männlich, hilft kein H&M, WE C&A - das eine zu jung, das andere zu wenig. Boecker ist noch gut - das war´s! Welcher Einzelhandel wird jetzt ernsthaft bedroht, wenn es um Arbeitsplätze geht? 55 Arbeitsplätzegegen 350? Und das Hemd passt - keine Fragen mehr.

Politiker einer „DOC-Trunkenheit“ verfallen

Politiker einer „DOC-Trunkenheit“ verfallen 22.09.2011

Leserbrief von Alexander Röhrig, Erwin-Stursberg-Weg 22 (im Lüttringhauser Anzeiger)

Nachdem nun offensichtlich die Gesamtheit der Remscheider Stadtpolitiker in eine Art DOC-Trunkenheit mit euphorisierender Wirkung verfallen ist, scheinen mir doch einige kritische Anmerkungen angebracht:
1.Worin besteht eigentlich ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Ansiedeln eines Gewerbegebietes (abgelehnt) und dem eines Outlet-Centers (befürwortet)? So oder so wird das Gebiet mit Gebäuden, Parkplätzen und Zufahrtsstraßen zugebaut und geht der Naturlandschaft unwiederbringlich verloren.
2. Es wird immer offensichtlicher, dass Stadtplanung sich immer weniger an den Bedürfnissen und Interessen der Bürger orientiert, sondern an den Profitinteressen von Finanzinvestoren, denen die Lebensqualität der Menschen gleichgültig ist, sofern sie nicht im Kaufen und noch mehr Kaufen besteht. Weiterlesen »

Warten bis zum Friedhof?

Warten bis zum Friedhof? 21.09.2011

Leserbrief von Leonhard Schönhals, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Schlafen bis der Sarg kommt, so ist die Einstellung der Remscheider Politiker (außer W.i.R.) zu verstehen. AUf Eis legen und warten bis der letzte Laden auf der unteren Alleestraße geschlossen ist, dann kann man dort ja einen Friedhof entstehen lassen. Es gibt nur eine Möglichkeit, alle Politiker in Remscheid abwählen. Im übrigen bin ich bis heute nicht gefragt worden, ob ich Gelder für Beschilderung,etc. beisteuere.

Beate, wir machen es doch nicht

Beate, wir machen es doch nicht 20.09.2011

Leserbrief von Peter Maar. Dörrenberg 16, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Zeit-Lupe zum Outlet-Center

Leider hat Ihr DOC-begeisterter Redakteur die Geschichte in der BM-Ausgabe vom Samstag nicht zu Ende erzählt. Sie geht so weiter:

Kaum hat die liebe Beate die Staatskanzlei verlassen, betritt Jörg Dehm, CDU-Oberbürgermeister der Stadt Hagen, das Dienstzimmer von Hannelore Kraft. Er erinnert die Ministerpräsidentin daran, dass „aus den negativen Erfahrungen der Vergangenheit der Gesetzgeber aus gutem Grund den Schutz der zentralen Versorgungsbereiche gesetzlich verankert hat“.

Und dann wird der CDU-Oberbürgermeister der ebenfalls vor dem Ruin stehenden Stadt Hagen deutlich: „Dem Windhunderennen nach den besten Standorten muss ein Ende gemacht werden. Es kann nicht sein, dass ein FOC (DOC) auf einer brachgefallenen Industriefläche in Hagen durch Ministerschreiben abgelehnt und in einer aus landschafts- und denkmalpflegerischer Sicht sehr sensiblen Situation in Remscheid zugelassen wird.“ Weiterlesen »

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