Archiv - 2011 - Leserbrief

Vorstand begrüßt Veränderung

Vorstand begrüßt Veränderung 24.12.2011

Leserbrief von Erika Welp, Remscheid (Mitglied des AVRS) im Remscheider General-Anzeiger

Die Veränderung im Eingangsbereich des Baudenkmals Bismarckturm geht nicht auf Initiative des Astronomischen Vereins Remschied (AVRS) zurück, wird aber vom Vorstand als denkmalswürdig begrüßt. Es war bisher für Besucher des Bismarckturms keineswegs selbstverständlich, den Eingang ohne Kontakt mit "Tretminen" (Hundekot) zu erreichen.
Der Schotterplatz vor dem Turm ist ferner stark verunkrautet. Nach Auskünften, die Mitglieder des Astronomischen Vereins Remscheid von der Stadtverwaltung erhielten, hat die Neugestaltung des Geländes vor dem Bismarcktum den Zweck, bei der künftigen Geländepflege im Bereich des Baudenkmals eine Kostenersparnis zu erreichen.
Zum Vergleich: Die Stadtverwaltung hat die Absicht, ein teures Gutachten zu wirtschaftlichen Auswirkungen und zur Verkehrsgestaltung anlässlich der Bebauung einer grünen Wiese in Lüttringhausen (DOC) erstellen zu lassen. Da die Genehmigungsfähigkeit dieses Planes noch durchaus offen ist, wird hier möglicherweise der entsprechende Geldbetrag "in den Sand" gesetzt. Weiterlesen »

"Sinnloser" Weg dient der Kultur - Bismarckturm

"Sinnloser" Weg dient der Kultur - Bismarckturm 21.12.2011

Leserbrief von Angelika Hoppe (im Remscheider General-Anzeiger)

Die Stadt Remscheid pflastert einen schmalen Weg zum Eingang des Bismarckturmes, um Geld zu sparen. Durch den Weg und den dann links und rechts gesäten Rasen werden die städtischen Kosten für die Pflege wesentlich verringert. Weiterlesen »

Nur schwer erträglich

Nur schwer erträglich 22.11.2011

Leserbrief von Dr. Hartmut Pätzhold, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Der Bericht über die von einigen Politikern angezettelte Diskussion über die Notwendigkeit von Behindertenparkplätzen in Lennep ist wegen der in ihm zum Ausdruck kommenden diskriminierenden Tendenz nur schwer erträglich. Herr Kirchner von der W.i.R. steht offenbar tagtäglich rund um die Uhr auf dem Munsterplatz, denn er weiß genau, dass die Parkplätze noch nie von Behinderten benutzt wurden. Der Bezirksbürgermeister von der CDU beruft sich auf Hörensagen, wenn er das Gleiche für zwei Behindertenparkplätze vor dem ehemaligen Plus behauptet. Die Umwidmung in normale Parkplätze soll mehr Leben in die Altstadt bringen, das man von Behinderten offenbar nicht erwarten kann. Außerdem müssen wohl gesunde, gehfähige Menschen besonders nahe an die Geschäfte heranfahren können. Wenn man schon glaubt, dass die Behindertenparkplätze auf dem Munsterplatz wegen des Gefälles für Rollstuhlfahrer ungeeignet sind, dann muss die Frage lauten, welche Stelle geeigneter wäre. Weiterlesen »

Ein Plädoyer für Kreisel

Ein Plädoyer für Kreisel 29.10.2011

Leserbrief von Prof. Dr.-Ing. Ernst Groß-Hardt, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Jeder Autofahrer kennt das: Die Ampel zeigt rot und die Kreuzung ist leer, weil auch die anderen Autos rechts und links sowie geradeaus rot haben. Noch ärgerlicher als diese irrsinnige Situation ist es, wenn man spätabends oder nachts vor einer roten Ampel steht und weit und breit kein Auto zu sehen ist. Weiterlesen »

Signal für die Wirtschaftswelt

Signal für die Wirtschaftswelt 15.10.2011

Leserbrief von Ute Kurzer, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Dem Mutlosen gehört die Niederlage. Wir haben die Chance einem Investor eine Gewerbefläche anzubieten, die mit ihrer Lage direkt an der Autobahn mit Sicherheit nicht als Naherholungsgebiet bezeichnet werden kann. Am Sonntag werden die Remscheider ein Signal an die Wirtschaftswelt senden. Am Montag wird diese ihren Blick auf Remscheid richten, oder sie wird sich von der Stadt abwenden. In diesem Fall würde jeder Autofahrer, der an Remscheid vorbeifährt, auch weiterhin eine grüne Wiese sehen und sich fragen: Wieso baut man für diese Hundewiese extra eine Ausfahrt?

Auch Duisburg sieht die Chance

Auch Duisburg sieht die Chance 15.10.2011

Leserbrief von Horst Rohleff, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Dem Handel vor Ort wird ein solches Angebot kaum Abbruch tun. denn die dort als Vorjahres-Mode künftig angebotenen Waren gibt es so gut wie nicht im derzeit vorhandenen Angebot der Stadt. Soeben hat sich auch Duisburg für die Entstehung eines solchen Centers entschieden. Haben auch die Duisburger an die vielen auswärtigen Besucher gedacht und auch an die vielen Hundert neuen Arbeitsstellen im wahrsten Sinne des Wortes dann "anzieht"? Meine Stimme haben die Befürworter des DOC in jedem Falle! Aber die Betreiber müssen unter anderem auch für die Infrastruktur-Aufgaben wie Verkehrsanbindung ohne kilometerlange Rückstaus der Besucher und Kunden aufkommen. Und die Betreiber müssen sich vertraglich verpflichten, im Falle des Scheiterns (wovon ich nicht ausgehe) den Rückbau und die Rekultivierung des benutzten Geländes zu garantieren.

Eine Chance

Eine Chance 15.10.2011

Leserbrief von Torsten Schneider, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Aufgrund der demographischen und strukturellen Entwicklung ist in Remscheid in den kommenden Jahren mit einem erheblichen Bevölkerungsrückgang zu rechnen. Die Kosten der Infrastruktur zum Beispiel für Wasserversorgung, Straßenreinigung, et cetera verteilen sich auf weniger Einwohner und es ist mit einem Anstieg der finanziellen Lasten für Eigentümer und Mieter zu rechnen. Ich sehe die Investition des DOC auch als einmalige Chance, dem Trend der negativen Stadtentwicklung zumindest entgegenzuwirken. Dies ist für die Allgemeinheit, aber auch für jeden Einzelnen von Vorteil!

Ein klares Nein

Ein klares Nein 15.10.2011

Leserbrief von Thomas Hänsel, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Wenn ich mich im Internet oder den Remscheider Zeitungen zum DOC informieren will, so finde ich nur Pro-Stimmen. Was is passiert? Weiterlesen »

Intriganten

Intriganten 15.10.2011

Leserbrief von Manfred Zenk, Remscheid (in der Bergischen Morgenpost)

Morgen, Sonntag, soll ich einen „Doc“ wählen. Mittlerweile weiß ich, dass es sich nicht um den legendären Gefährten eines berühmten Sheriffs aus dem Wilden Westen Amerikas handelt, sondern um ein „Designer Outlet-Center“. Vom Allee-Center leite ich ab, dass es in der Nähe einer Designer Outlet-Straße gebaut werden soll. Lüttringhauser Ureinwohner klären mich auf, es solle auf der Blume entstehen.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, frage ich ein Lexikon. Unter „Designer“ finde ich neben den Erklärungen Zeichner und Konstrukteur auch Intrigant, „Outlet“ heißt Ab- oder Auslauf. Also ist ein wohl ein Auslaufzentrum für Intriganten gemeint, sinniere ich und bin irritiert: Warum wird denn so etwas mit einer großen römischen Eins mit rotem Herzen daneben beworben?

Und außerdem: sollen doch die Intriganten woanders ihren Auslauf planen, wir wollen solche Leute hier nicht haben. Ich werde ihr Zentrum bei uns nicht wählen.

Gegen den negativen Trend

Gegen den negativen Trend 15.10.2011

Leserbrief von Torsten Schneider, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Aufgrund der demographischen und strukturellen Entwicklung ist in Remscheid in den kommenden Jahren mit einem erheblichen Bevölkerungsrückgang zu rechnen. Die Kosten der Infrastruktur zum Beispiel für Wasserversorgung, Straßenreinigung, et cetera verteilen sich auf weniger Einwohner und es ist mit einem Anstieg der finanziellen Lasten für Eigentümer und Mieter zu rechnen. Ich sehe die Investition des DOC auch als einmalige Chance, dem Trend der negativen Stadtentwicklung zumindest entgegenzuwirken.