Archiv - 2007 - Leserbrief

Schweißgebadet aufgewacht - Zum Thema Alleestraße

Schweißgebadet aufgewacht - Zum Thema Alleestraße 23.10.2007

Leserbrief von Wilhelm Wunderlich (im Remscheider General-Anzeiger)

Probeweise Freigabe für Autos! Aus dem Bett gehüpft, wie immer im Bus in die Stadt. Erste Autos fahren vom Ebert-Platz über´n Markt zur Allee. Hupkonzert - Linienbusse aus Busspur, weil Vorfahrt nicht geachtet! Parkbuchten: vor Post fünfmal belegt (für eine Briefmarke), 20mal vor Dönerbude, Zigarettenladen und Bäcker (sind da Parkplätze eingezeichnet?), fünfmal vor Fitnessstudio (endlich mal nicht mehr den weiten Weg vom Parkhaus!) 25mal Imbiss "Alex" (verdammt, unten ist schon alles belegt!), zehnmal frei vor Billigläden. Dann Parkplätze belegt! Endlose Blechlawine schiebt sich vom Ebert-Platz zur Allee. Alle wollen nur das eine: siehe oben! Keine Parkplätze mehr frei, egal, an der Scharffstraße ab, noch mal versuchen! Busspur total blockiert! Anzeige Parkinformationssystem: So viel freie Parkplätze am Markt gab es noch nie! Tolle Belebung der Allee! Schweißgebadet aus meinem Traum aufgewacht: Mein Remscheid, was hast du da mal wieder gemacht?

Schweißgebadet aufgewacht - oder Vision zur Allee

Schweißgebadet aufgewacht - oder Vision zur Allee 22.10.2007

Leserbrief von Wieland Gühne (im Remscheider General-Anzeiger)

Probeweise Freigabe für den Individualverkehr auf der unteren Alleestraße. Nur eine Vision? Nein, positiv denkende Menschen von Handel, Verwaltung und Politik packen die Chance für einen Test beim Schopf. Unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Wuppertal werden die Bewertungskriterien für den Test (natürlich auch mit den Kritikern) festgelegt. Die Entscheidung erfolgt nach einer transparenten und aufrichtigen Auswertung des Versuchs. Einer wird recht behalten, Wilhelm Wunderlich mit seinem Szenario oder meine Vision. Entweder alles bleibt wie es ist. Der Trend der Abkoppelung der unteren Alleestraße von der oberen - gefördert durch das neue Einkaufszentrum am Bahnhof - ist nicht mehr aufzuhalten. Oder meine Vision, mittelfristig wird der Bereich deutlich belebt, Händler mit einen gesunden Branchenmix sehen wieder Chancen zu investieren. Ich bin heute morgen auch mit einer Vision aufgewacht, die untere Alleestraße wird überdacht.

Mit freundlichen Grüßen

Bezahlen - Zum Thema Beförderungen

Bezahlen - Zum Thema Beförderungen 23.08.2007

Leserbrief von Stefan Bodynek (im Remscheider General-Anzeiger)

Es ist unerhört, dass die WiR die Beförderung der städtischen Beamten des gehobenen und höheren Dienstes zurückstellen will. Diese Beamten haben sich diese Beförderung redlich verdient! Wer weiß, wie viele Jahre sie schon diese Stelle bekleiden, hier ihre Arbeit gut tun, aber nicht den entsprechenden Lohn dafür bekommen. In diesen Jahren hat die Stadt Remscheid durch den nicht gerecht bezahlten Dienst einige Tausend Euros bereits eingespart Wie viele Beiträge und Opfer der ruinösen Finanzpolitik der verantwortlichen Politiker sollen die Beamten eigentlich noch auf ihre Kosten tragen? Meine lieben Herren von der WiR, es wäre daher das "richtige Signal", die Beamten ihrer gerechten Besoldung zuzuführen. Denn nur motivierte und gerecht bezahlte Mitarbeiter, auch Beamte, sind Mitarbeiter, die ihre Arbeit gut, wenn nicht sogar sehr gut machen und auch mal das Quentchen mehr Engagment an der Tag legen.

Verein soll Impulse für den Stadtteil bringen

Verein soll Impulse für den Stadtteil bringen 18.08.2007

Leserbrief von Gunther Brockmann, Vorsitzender der Lenneper Karnevalsgesellschaft (in der Bergischen Morgenpost)

"Die Gründung des neuen Vereins kann ich nur begrüßen. Unglücklich finde ich nur den zeitlichen Ablauf der Gründung. Ich hätte es besser gefunden, die Auflösung der Werbegemeinschaft, wovon ich bei den noch offenen finanziellen Forderungen der Stadt Remscheid stark ausgehe, abzuwarten, um dann den neuen Verein zu präsentieren. Mit Stefan Freund als 1. Vorsitzenden hat "Lennep offensiv" einen erfahrenen Mann, von dem ich mir persönlich viel für Lennep verspreche - und zwar für ganz Lennep."

Verlängerter Arm des Bürgers

Verlängerter Arm des Bürgers 20.07.2007

Leserbrief von Wolfgang Görtz, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Zum Artikel "Will der Regierungspräsident Remscheid aufgeben" Bereits nach dem 1. Absatz vergeht einem die Lust weiter zu lesen. Viermal erscheint hier das Wort oder ein Verweis auf eine Partei. Was haben eigentlich Herr Meinecke und Herr Gühne für eine Stellung, dass sie sich zur und nun kommt das böse Wort Arbeit - von Herr B. aus D. äußern? Politik ist doch der verlängerte Arm des Bürgers. Sicher, vor einer Entscheidung soll diskutiert werden. Ist die Entscheidung gefallen, soll sie umgesetzt werden. Das bedeutet dann: Arbeiten. Ich meine, das Zustandekommen einer positiven Entwicklung, so zu verstehen. Der für diesen so beschriebenen Ablauf, erst Politik - dann Verwaltung, verantwortliche Mann am Ende und auch für "die Kasse", ist doch der RP?! Also sind, bei allem Respekt, die Herren Politiker, dann doch raus aus der Nummer, und es sollte gearbeitet werden. Oder? Gut, man könnte wieder von vorne anfangen. Diskutieren, reinreden, alles in Frage stellen . . . Wenn ich es bisher falsch verstanden habe, gönnen Sie mir eine Nachhilfestunde.

Das Rathaus als Moschee

Das Rathaus als Moschee 17.04.2007

Leserbrief von Horst Rohleff, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Herr Gühne hat wieder einmal eine tolle Idee kundgetan, indem er das Honsberger Gemeindehaus als Moschee vorgeschlagen hat. Vielleicht hätte er gleich das Remscheider Rathaus als künftige Moschee ins Gespräch bringen sollen? Immerhin wäre dies eine Möglichkeit für die Stadt, das Gebäude sinnvoll zu vermarkten. Als Minarett wäre der Rathaus-Turm sogar gleich dabei. Das Rathaus würde sich für die vielen Vereinigungen und Organisationen anbieten, die es als Kulturzentrum und zentrale Remscheider Moschee dann nutzen könnten. Aber Spaß beiseite. Wäre es nicht möglich, dass alle Gruppierungen, die jetzt das Honsberger Gemeindehaus nutzen, nicht gemeinsam den Betrag aufbringen könnten, der zur Erhaltung des Hauses notwendig ist? Ganz bestimmt ist die Kirchengemeinde dann auch in der Lage, ihren Teil dazu beizutragen.

„Ruhmesblatt" für die Stadtpolitik - Zum RGA-Artikel „Warum keine Moschee?"

„Ruhmesblatt" für die Stadtpolitik - Zum RGA-Artikel „Warum keine Moschee?" 16.04.2007

Leserbrief von H. J. Lange, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Es ist wieder mal ein neues "Ruhmesblatt" für unsere Stadtpolitik. Da suchen christliche Bürger Hilfe bei der Politik, und man kann oder will nicht helfen. Aber Herr Gühne schlägt im Rahmen der Integration die Umwandlung in eine Moschee vor. Integration sollte aber immer von beiden Seiten ausgehen. Weiterlesen »

Einsparvorschläge der W.i.R.

Einsparvorschläge der W.i.R. 28.03.2007

Leserbrief von Guy Slambrouck (in der Bergischen Morgenpost)

Wieder darf ich feststellen, das die Wählergemeinschaft nur ganz zaghaft Einsparvorschläge erstellt, die in die richtige Richtung gehen, aber noch kleinere " Mängel aufweisen. Ein paar Beispiele:

Schulbuszeiten und Schulanfangszeiten verlegen, damit die Linienbusse mehrere Schulen nacheinander anfahren? Bei berufstätigen Eltern etwas schwierig zu gestalten. Der Arbeitsanfang muss immer wieder mit den Arbeitgebern abgestimmt werden. Vorschlag: Kernschulzeit von Belgien übernehmen: 8 bis 16 Uhr. Vorteil: Keine Probleme mehr für eine berufstätige Mutter, um einen Arbeitsplatz zu bekommen und zu behalten. Fusion REB mit dem Grünflächenamt? Mein Vorschlag: Die Leistungen der REB öffentlich bundesweit ausschreiben. Die städtische REB kann sich beteiligen.

BM-Leser: Kennepohl ist nicht mehr haltbar

BM-Leser: Kennepohl ist nicht mehr haltbar 27.01.2007

Leserbrief von Walter Maul (in der Bergischen Morgenpost)

Wenn es um Baudezernent Helmut Kennepohl geht, hat BM-Leser Walter Maul eine klare Meinung: "Das Thema ist überfällig, der Mann ist nicht mehr haltbar und muss weg", forderte er jetzt am Heißen Draht zur BM. "Was dieser Mann der Stadt nicht nur am Bahnhof schon an Schaden zugefügt hat, kann er in 100 Jahren nicht wieder gut machen", betonte er. Auch die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) solle sich jetzt endlich bekennen, nicht umfallen und gegen Kennepohl stimmen.

Kennepohl demontiert Amtsinhaberin

Kennepohl demontiert Amtsinhaberin 24.01.2007

Leserbrief von Rolf Meyer, Remscheid (im Remscheider General-Anzeiger)

Seit Jahren schon steht der Remscheider Baudezernent, Herr Kennepohl, unter Beschuss. Schon mehrfach haben Oberbürgermeister versucht, ihn abzusetzen - ohne Erfolg; einige Parteien halten diesem die Treue und zwar koste es was es wolle. Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass noch vor wenigen Tagen die CDU-, die FDP- und de WIR-Fraktionen wieder einmal für Herrn Kennepohl gestimmt haben. Sie lassen es zu, dass dieser politische Beamte in aller Ruhe das Amt der Oberbürgermeisterin demontiert. Warum soll er erscheinen, wenn seine Vorgesetzte ihn darum bittet. Die hat doch nichts zu sagen, er wird doch eh automatisch immer wiedergewählt!

Man kann ja bei Sachthemen verschiedener Meinung sein, wenn aber gewählte Amtsinhaber wie der Bürgermeister so vorgeführt werden, dann werden demokratische Institutionen beschädigt - und das sollte alle Fraktionen doch zu denken geben - unabhängig von der politischen Couleur.