Archiv - 2008

Ratsfrau kämpft weiter für den Kreisverkehr

Ratsfrau kämpft weiter für den Kreisverkehr
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 30.12.2008

Nach weiteren Unfällen in Müngsten sollen nun zügig Ampeln den Verkehr regeln im Kreuzungsbereich B 229, L 74 und Morsbachtalstraße. Schon Anfang des neuen Jahres, das teilte der Landesbetrieb Straßen NRW mit, könne mit dem Bau begonnen werden, um den Unfallbrennpunkt zwischen Remscheid, Solingen und Wuppertal zu entschärfen.

Wie berichtet, ist die Ampel dennoch umstritten. Auch ein Kreisverkehr war im Gespräch gewesen, letztlich aber der Kosten wegen verworfen worden. Mit 1,3 Millionen Euro sollte er zu Buche schlagen, die Ampel dagegen schon für 250 000 Euro zu haben sein und außerdem rascher zu realisieren sein. Also entschieden die Unfallkommissionen der drei Städte: Die Ampel kommt.

Waltraud Bodenstedt von der Wählergemeinschaft WiR kämpft gleichwohl weiter dagegen an. Der Landesbetrieb möge keine Fakten schaffen, "welche von der Remscheider Bevölkerung sowie den politischen Gremien nicht gewünscht sind", schreibt Sie in einem Brief an den Petitionsausschuss des Landtages. Weiterlesen »

Petition zu Müngsten

Petition zu Müngsten
RP - Bergische Morgenpost vom 30.12.2008

Ratsfrau Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) hat sich jetzt zum geplanten Umbau der Kreuzung in Müngsten an den Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags gewandt. Sie fordert, dass dieser einschreitet, damit der Landesbetrieb Straßen NRW "keine Fakten schafft, welche von der Remscheider Bevölkerung sowie den politischen Gremien nicht gewünscht sind".

Um den Unfallschwerpunkt an der Kreuzung in Müngsten zu entschärfen, will der Landesbetrieb eine Ampelanlage bauen und treibt diese Planungen voran, ohne den Rat der Stadt Remscheid mit einzubeziehen. Dieser hatte sich zuletzt für die Einrichtung eines Kreisverkehrs ausgesprochen. Waltraud Bodenstedt will mit ihrer Eingabe erreichen, dass eine "ergebnisoffene Diskussion über alle möglichen Alternativen" unter Moderation des Petitionsausschusses geführt wird.

RÜCKBLICK: Bauchtanz für Arbeitslose

RÜCKBLICK: Bauchtanz für Arbeitslose
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 29.12.2008

Malerei und Bauchtanz sind keine Hilfe bei der Jobsuche. Dennoch verteilte die Volkshochschule ihre "Bildungsgutscheine" auch für diese Kurse und erließ damit die Teilnahmegebühr. 915 dieser Gutscheine hatte die VHS bis Ende März ausgestellt, geschätzte 10 bis 15 Prozent für Kurse, die eigentlich nicht förderfähig sind, kreative und musische Kurse etwa.

Die Politik reagiert zunächst äußerst ungehalten auf die Nachricht, rudert aber dann zurück: "Wichtig ist auch, dass die Menschen zu einem geregelten Tagesablauf finden", sagt Waltraud Bodenstedt (WiR). Trotzdem stellt die VHS die Ausgabe von Gutscheinen ein und folgt damit außerdem noch dem Spargutachten der Stadt.

Jahresrückblick - Politer gönnen sich mehr Gel

Jahresrückblick - Politer gönnen sich mehr Gel
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 27.12.2008

Um 50 Prozent und mehr, so berichtete der RGA am 16. Februar steigen die Vergütungen Aufsichtsratsräten städtischer Tochterunternehmen. Dazu gehören etwa Stadtwerke, Gewag, und EWR. "Schamlos und unangemessen" schimpfte die Wählergemeinschaft WiR über die Erhöhung. Stadtkämmerer Müller verteidigt die Entscheidung, es seien die ersten Erhöhungen seit den 90er Jahren.

Rat fordert Wahlrecht für Ausländer

Alle Migranten, nicht nur die aus EU- Ländern, sollen künftig eine Stimme bei der Kommunalwahl haben und selbst auch gewählt werden können. Das beschließt der Rat am 21 Februar mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP. CDU und WiR sprechen sich dagegen aus. Die Endgültige Entscheidung liegt jetzt beim Bund.

Die Nase voll von Egozentrikern

Die Nase voll von Egozentrikern 27.12.2008

Leserbrief von Wolfgang Schmitz im Remscheider General-Anzeiger

Man kann ja gerne über den Weihnachtstreff von "Lennep Offensiv" streiten, aber müssen eigentlich in unserem schönen Lennep, so viele Egozentriker rumlaufen und an jedem Vorhaben rummäkeln und alles besser machen wollen? Wie lässt Gunter Brockmann sich zitieren: "Mehr Verstimmung als wir jetzt haben können wir nicht kriegen", letztendlich müssen die Lenneper entscheiden "was sie haben wollen". Das kann er hiermit erfahren, was wir Lenneper wollen: Wir sind es leid, dass hier immer alles von irgendwelchen Besserwissern kaputtgeredet wird. Es kann doch nicht so schwer sein, sich an einen Tisch zu setzen und dann gemeinsam und nicht sein eigenes Ego zu verwirklichen etwas Gutes für unsere Stadt zu leisten. Es reicht doch wohl, was unsere Politiker im Stadtrat mit uns machen, das sollten wir Bürger besser können.

W.i.R. wartet auf Veit

W.i.R. wartet auf Veit
LA - Lüttringhauser Anzeiger vom 23.12.2008

Bürgerstammtisch der W.i.R. mit einem Bürger - Blume kontrovers diskutiert - W.i.R. für Enteignungen.

Die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.), im Rat der Stadt vertreten seit 1999, präsentiert zur Kommunalwahl 2009 einen Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt: Der Lenneper Gunther Brockmann zieht seit einiger Zeit durch die Remscheider Stadtteile, um sich den Menschen im direkten Meinungsaustausch vorzustellen. Was bewegt die Wähler?, wollen Brockmann und Mitstreiter wissen.

Am Abend des 17. Dezember gastierte der Bürgerstammtisch der Wählergemeinschaft zum ersten Mal in Lüttringhausen. Indessen: Wenn nicht der Berichterstatter in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Heimatbundes den Weg in die Gaststätte "Rathaus Eck" gefunden hätte, der OB Kandidat der Wählergemeinschaft wäre mit seinen politischen Freunden, den Ratsmitgliedern Wieland Gühne, Roland Kirchner und Waltraud Bodenstedt, die die Farben der W.i.R. auch in der Bezirksvertretung Lüttringhausen vertritt, allein geblieben. Weiterlesen »

W.i.R. will "Runden Tisch"

W.i.R. will "Runden Tisch"
RP - Bergische Morgenpost vom 23.12.2008

Wenn es um die Zukunft der Bergischen Symphoniker geht, dann möchte die "Wählergemeinschaft in Remscheid" (W.i.R.) auf jeden Fall einen "Runden Tisch" installieren. Für das Angebot von Orchester-Geschäftsführer Stefan Schreiner, in den Fraktionen für Gespräche zur Verfügung zu stehen, bedanke man sich. "Trotzdem halten wir ein gemeinsames Gespräch aller beteiligten Entscheidungsträger weiterhin für sinnvoll", schreibt Roland Kirchner in einer Pressemitteilung.

Einzelne Gesprächsrunden in den Fraktionen würden keine zukunftsfähige Lösung für die Symphoniker erarbeiten können. Es sei wichtig, dass an einem "Runden Tisch" alle Ideen zusammengetragen werden und man sich für die Beste gemeinsam entscheidet. Die W.i.R. hoffe jetzt zeitnah auf eine konstruktive und für alle Seiten tragbare Lösung. Die Symphoniker hätten es verdient, dass alle Beteiligten um die beste Lösung ringen.

Mehrere Städte NRWs haben Sparkommissare

Mehrere Städte NRWs haben Sparkommissare
RGA - Remscheider General-Anzeiger vom 22.12.2008

Oberhausen hat ihn, Duisburg seit Neuestem auch: den von der jeweiligen Bezirksregierung eingesetzten Sparkommissar. Auch in Remscheid, so stellte es jetzt die Wählergemeinschaft WiR fest, werde dieser mögliche Zwang der Kommunalaufsicht als "Schreckensszenario" aufgebaut. Schmerzliche Einsparungen sollten die Politik, Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Interims-Kämmerer Burkhard Mast-Weisz (beide SPD) aber lieber selbst beschließen, fordert die WiR-Ratsfraktion. Sie wirft die Frage auf, ob ein Sparkommissar mehr bewirken kann als OB und Kämmerer.

Nach der Gemeindeordnung kann die Bezirksregierung einen solchen Beauftragten bestellen, wenn Anordnungen und Ersatzvornahmen nicht ausreichen. Dieser Beauftragte hat den Rang eines Organs der Stadt. Er kann Befugnisse des Rates und der Oberbürgermeisterin übernehmen. Bezahlen muss ihn die Stadt.

Doppelte Weihnacht in Lennep

Doppelte Weihnacht in Lennep 22.12.2008

Leserbrief von Wolfgang Schmitz in der Bergischen Morgenpost

Man kann ja gerne über den Weihnachtstreff von Lennep Offensiv streiten, aber müssen eigentlich in unserem schönen Lennep so viele Egozentriker rumlaufen und an jedem Vorhaben rummäkeln und alles besser machen wollen. Wie lässt Gunter Brockmann sich zitieren: Mehr Verstimmung, wie wir jetzt haben, können wir nicht kriegen" letztlich müssten die Lenneper entscheiden, "was sie haben wollen". Das kann er hiermit erfahren, was wir Lenneper wollen: Wir sind es Leid das hier immer alles von irgendwelchen Besserwissern kaputtgeredet wird. Es kann doch nicht so schwer sein sich an einen Tisch zu setzen und dann gemeinsam und nicht um sein eigenes Ego zu verwirklichen, etwas gutes für unsere Stadt zu leisten. Es reicht doch wohl was unsere Politiker im Stadtrat mit uns machen, das sollten wir Bürger besser können.

Lennep Offensiv zieht positives Fazit

Lennep Offensiv zieht positives Fazit
RP - Bergische Morgenpost vom 22.12.2008

Ein sichtlich zufriedener Vorsitzender von "Lennep Offensiv" genoss neben vielen anderen Besuchern die gute Stimmung am letzten Wochenende des "Weihnachtstreffs". "Der Verein hat in diesem Jahr viel bewegt. Und die Leute haben unser Angebot angenommen", sagte Stefan Freund, der sich über den Zuspruch auf dem Alten Markt freute.

Ganz ausdrücklich habe das vielseitige Bühnenprogramm, für das sich Vereinsmitglied Sabine Schmittkamp mit großem Einsatz engagiert habe, bei den Menschen Anklang gefunden. Während sich die Besucher am verregneten Samstag zunächst zurückhielten, hatte die musikalische Untermalung am Freitagabend wieder viele Gäste zum Weihnachtstreff gelockt. Und zur Musik von "Heart Devil" wurde doch tatsächlich auf dem Kopfsteinpflaster getanzt. "Das ist genau das, was wir wollen. Die Menschen sollen nach Feierabend einen Glühwein trinken und dann zu Fuß nach Hause gehen können, ohne Gefahr zu laufen, den Führerschein zu verlieren.", sagte der Vereinsvorsitzende. Weiterlesen »